Chronik

Probebetrieb für Fußgängerzone erst 2021

Die geplante Durchfahrtssperre des Seekirchner Zentrums an drei Wochenenden scheiterte vorerst an Bedenken der Bezirkshauptmannschaft.

Ein Teil der Seekirchner Begegnungszone wie hier am Untermarkt sollte versuchsweise am Wochenende zur Fußgängerzone werden. Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf. SN/sw/fink
Ein Teil der Seekirchner Begegnungszone wie hier am Untermarkt sollte versuchsweise am Wochenende zur Fußgängerzone werden. Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf.

In der Stadtgemeinde Seekirchen wird über eine mögliche Sperre der Hauptstraße im Zentrum nachgedacht. Bürgermeister Konrad Pieringer (ÖVP) kündigte im Sommer einen mehrwöchigen Probebetrieb am Wochenende an. Schon bisher hätten sich die Begegnungszone und ihre neuen Kennzeichnungen positiv auf die Verkehrsberuhigung ausgewirkt. Die versuchsweise Sperre der Hauptstraße vom Untermarkt bis zum Obermarkt (im Bereich Unterbäck bis Oberbäck) oder eines Teils davon war unter Einbindung der betroffenen Geschäfte und Anrainer geplant. "Wir wollten das drei Wochen lang jeweils von Samstag, 13 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, testen. Die Bezirkshauptmannschaft hatte aber Bedenken angemeldet", so Bürgermeister Pieringer. Es sei um die Durchfahrt für Linienbusse und eine Überwachung der Straßensperre gegangen. Geplant gewesen sei eine Belebung des Zentrums mit Marktständen und Musik am Rupertusplatz. "Wir wollten uns anschauen, wie das funktioniert. Jetzt haben wir das Ganze auf nächstes Jahr verschoben. Dafür sollen Citymarketing und Tourismusverband ein Konzept ausarbeiten."

LeSe schlägt Test ab Freitagnachmittag vor

Die Liste "Lebenswertes Seekirchen - LeSe" hatte angeregt, die Fußgängerzone bereits ab Freitagnachmittag zu testen, wenn noch die Geschäfte geöffnet sind. "Auch wir wissen nicht, ob eine Fußgängerzone für Seekirchen der Weisheit letzter Schluss ist, aber es sollte zumindest unter realen Bedingungen getestet werden. Eine Fußgängerzone lebt von offenen Geschäften und Gastronomiebetrieben", sagt LeSe-Fraktionsobmann Rupert Freundlinger. Die Geschäfte seien zu Fuß leicht erreichbar, durch die Fußgängerzone würden auch nur wenige Parkplätze wegfallen. Nach einem Probebetrieb müsse man prüfen, ob diese Art der Verkehrsführung sinnvoll sei, so Freundlinger.

Für Bürgermeister Pieringer kommt ein Probebetrieb ab Freitag jedenfalls nur in Absprache mit den betroffenen Geschäftsleuten infrage.

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