Chronik

Probeführerscheinbesitzer lieferten sich Rennen

Die Polizei meldet eklatante Geschwindigkeitsübertretungen von jungen Lenkern. Viele von ihnen wurden nicht zum ersten Mal mit viel zu hoher Geschwindigkeit erwischt.

Nach dieser Woche werden etliche Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet (Symbolbild). SN/robert ratzer
Nach dieser Woche werden etliche Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet (Symbolbild).

Die Polizei Salzburg zog am Sonntag Bilanz zu den Geschwindigkeitskontrollen der vergangenen Woche. Dabei fiel auf, dass etliche Probeführerscheinbesitzer als Tempobolzer unterwegs waren.

Montagabend kontrollierte die Polizei in St. Johann im Pongau die Geschwindigkeit auf der Pinzgauer Bundesstraße (B311). Dabei bemerkten die Polizisten zwei Pkw, die sich offenbar ein Rennen lieferten. Die beiden Fahrzeuge fuhren mit 166 bzw. 162 km/h statt der erlaubten 100 Stundenkilometer. Bei den beiden Pongauern handelte es sich um Probeführerscheinbesitzer im Alter von 18 und 20 Jahren. Ihnen wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Dem 20-Jährigen war die Probezeit bereits einige Monate zuvor wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 97 km/h in einem 100 km/h Bereich verlängert worden.

Drei Mal bereits die Probezeit verlängert

Am Donnerstag kontrollierte die Polizei ein weiteres Mal im Pongau. Ein 22-jähriger Probeführerscheinbesitzer, dem die Probezeit wegen Rasens bereits drei Mal verlängert worden ist, wurde mit 162 statt 100 km/h gemessen. Eine 29-jährige Steirerin wurde mit 161 km/h und ein 36-jähriger Pongauer mit 157 km/h gemessen. Die Lenker müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. In der Nacht auf Freitag wurde dann eine 41-jährige Fahrzeuglenkerin aus Schwarzach aus dem Verkehr gezogen, die mit einer Alkoholisierung von 1,96 Promille einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursachte.

Auch in der Stadt Salzburg erwischte die Polizei einen Probeführerscheinbesitzer, der viel zu schnell unterwegs war. Der 20-Jährige war am Staatsfeiertag in der Innsbrucker Bundesstraße stadtauswärts unterwegs, als er mit 115 statt erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Ein Führerscheinentzugsverfahren wird eingeleitet.

Mit 380 PS Auto viel zu schnell unterwegs

Einer Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung fiel am Samstag auf der Tauernautobahn ein 23-jähriger Lenker auf, der mit seinem 380 PS starken Auto im Bereich des Autobahnzubringers Bischofshofen seinen Wagen auf 163 km/h beschleunigte. Auch gegen ihn wird ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet.

Deutlich zu schnell unterwegs war außerdem ein Lenker im Baustellenbereich auf der Tauernautobahn bei Hallein. Anstatt mit 80 km/h war der Mann mit 141 km/h unterwegs. Auch nach dem Baustellenbereich hatte er es eilig, und beschleunigte auf 155 km/h. Der 50-Jährige wird ebenfalls seinen Führerschein nach einem Verfahren verlieren.

Raser hatte dringenden Termin

Eine schlechte Ausrede hatte ein 51-jähriger Walser am Sonntag, warum er auf der Westautobahn im Bereich Salzburg Nord mit 174 statt 80 km/h unterwegs war. Der Mann sagte der Zivilstreife, dass er es eilige habe und einen Termin einhalten müsse. Dem Walser wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 27.11.2020 um 04:12 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/probefuehrerscheinbesitzer-lieferten-sich-rennen-87071125

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