Chronik

Probleme mit Salzburgern - Schladming zieht vor Lockdown die Sperrstunden-Notbremse

Die Stadtgemeinde Schladming muss noch vor dem am Montag in Kraft tretenden Lockdown eine Notbremse ziehen. In der Gastronomie war es zuletzt zu Problemen mit Nachtschwärmern aus Salzburg gekommen.

Sperrstund’ is – und zwar noch früher. SN/APA/BARBARA GINDL
Sperrstund’ is – und zwar noch früher.

Angesichts der aktuellen Entwicklung ergibt sich für die Stadtgemeinde Schladming im Ennstal die Notwendigkeit, eine Sperrstunde für alle gastronomischen Einrichtungen mit 22 Uhr zu verhängen.

In einer Mitteilung der Stadt hieß es am Freitag: "Es hat in den vergangenen Wochen bereits mehrere Gesprächsrunden über Vorkommnisse im Stadtgebiet durch Besucher aus den angrenzenden Salzburger Bezirken gegeben. Durch massive Polizeipräsenz konnte die Lage verbessert werden."

Im Land Salzburg waren zuletzt schon viele Diskotheken wegen Einschränkungen wie Ausschank von Getränken nur an sitzende Besucher geschlossen. Die Nachtschwärmer suchten Ersatz und fanden diesen bei den Nachbarn.

"Die Einhaltung der Zutrittskontrollen wird nicht in allen Betrieben der Nachtgastronomie durchgeführt. Die bereits geltende Maskenpflicht kann im Bereich Nachtgastro ohnehin nicht umgesetzt werden (...). Die derzeitige Entwicklung steht in krassem Gegensatz zu dem, wofür Schladming steht. Um weiteren Schaden zu vermeiden, um Klarheit für die Nachtgastronomie zu schaffen, wird die Sperrstunde mit 22 Uhr verhängt", teilte die Stadt weiters mit.

Die Sperrstunde 22 Uhr gilt ab Freitag, dem 19. November 2021. Und ab Montag gilt dann ohnehin bundesweiter Lockdown.

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