Chronik

Radfahrer auf der Autobahn bei Piding gestoppt: Verdacht auf illegale Einreise

Der 21-Jährige gab an, dass ihn seine Navigations-App auf dem Handy auf die Autobahn geführt hatte. Die deutschen Zollbeamten fuhren dem Radfahrer unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn hinterher.

 SN/hauptzollamt rosenheim

Zollbeamte stoppten auf der Autobahn in der Nähe der Auffahrt Piding einen Radfahrer. Die Zöllner konnten den 21-Jährigen beobachten, wie er mit dem Rad auf die Autobahn fuhr. Unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn seien die Beamten dem Syrer hinterhergefahren, informiert das Hauptzollamt Rosenheim in einer Presseaussendung. Sie konnten ihn am Ende des Beschleunigungsstreifens stoppen und sicher zur Kontrollstelle zurückgeleiten, wie es heißt.

Der junge Syrer gab an, auf dem Weg nach Teisendorf zu sein, dort wollte er einen Zug nach München erwischen und seine Navigations-App auf dem Handy habe ihm diesen Weg empfohlen.

Er wies sich mit einem ungültig gestempelten Pass aus, aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise wurde die Bundespolizei als zuständige Behörde informiert, welche vor Ort den geretteten Radfahrer übernahm. Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 21-jährigen Mann wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an und übergab ihn anschließend den österreichischen Behörden.

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