Chronik

Rätselhafter Unfall: Lokführer lag in Salzburg tot auf den Gleisen

Ein 38-jähriger ÖBB-Mitarbeiter lag auf der Weststrecke. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus, die Ermittlungen laufen.

Rätselhafter Unfall: Lokführer lag in Salzburg tot auf den Gleisen SN/robert ratzer
Tragischer Unfall (Symbolbild).

Einen schrecklichen Fund machte ein Lokführer der ÖBB am frühen Dienstagmorgen auf der Weststrecke zwischen Salzburg und Kasern. Die Hintergründe des Todesfalles waren am Dienstag noch unklar, am Mittwoch wurde bekannt: Bei dem Toten handelt es sich um einen Triebwagenführer der Österreichischen Bundesbahnen. "Wir gehen derzeit eher von einem Unfall aus", sagte Polizei-Sprecherin Eva Wenzl. Der andere Lokführer hatte die Leiche in den frühen Morgenstunden entdeckt. Er war mit seiner Zuggarnitur in Wels losgefahren und hatte auf den Gleisen bei Salzburg-Kasern etwas Leuchtendes gesehen. Er leitete eine Notbremsung ein und entdeckte schließlich den Körper des 38-Jährigen.

Zug erfasste den Lokführer

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an. Diese ergab, dass der 38-Jährige aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Zug erfasst wurde. Welcher Zug das war, ist allerdings noch unklar. Hinweise auf eine Selbsttötung konnte die Polizei nicht feststellen. Auch der Unfallhergang war am Mittwoch noch nicht klar. Im Bereich von Kasern, wo der Mann von einem Lokführer entdeckt worden war, finden laut Polizei auch Bauarbeiten statt. "Weitere Erhebungen sind erforderlich", sagte Polizeisprecherin Eva Wenzl.

Quelle: SN

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