Chronik

Rehbock in fremdem Revier erlegt: Pinzgauer Wilderer ist geständig

Dringender Verdacht auf Eingriff in fremdes Jagdrecht in Taxenbach: 54-Jähriger, selbst ein Jäger, wurde als Täter ausgeforscht.

Symbolbild. SN/apa/archiv
Symbolbild.

Am Sonntag erstattete ein Aufsichtsjäger in Taxenbach Anzeige bei der Polizei - in seinem Jagdrevier sei ein Rehbock durch einen Wilderer illegal mit einer Schusswaffe erlegt worden. Unter Mithilfe des Aufsichtsjägers führte die Polizei Erhebungen am Tatort sowie weitere Ermittlungen durch: Schlussendlich konnte ein 54-jähriger Pinzgauer als Täter ausgeforscht werden. Der Mann, der ebenfalls Jäger ist, erlegte das Wild mit einer Jagdwaffe und transportierte den vier bis fünf Jahre alten alten Rehbock mit dem Auto ab.

Das Haupt des Tieres wurde vom Wilderer inzwischen an den Geschädigten wieder zurückgegeben. Auch den durch die Tat entstandenen finanziellen Schaden hat der geständige Pinzgauer bereits wiedergutgemacht.

Der Beschuldigte wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg sowie bei der Bezirkshauptmannschaft Zell am See angezeigt. Aus strafgerichtlicher Sicht erwartet ihn eine Verfahren wegen des Tatbestands des "Eingriffs in fremdes Jagd- oder Fischereirecht" (Paragraf 137 Strafgesetzbuch).

Quelle: SN

Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:36 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/rehbock-in-fremdem-revier-erlegt-pinzgauer-wilderer-ist-gestaendig-74083561

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