Chronik

Rettung aus steilem Gelände

Bei der Bezirksübung trainierten die Flachgauer Bergretter bei einem Steinbruch am Untersberg.

Mehr als 40 Bergretter aus den Flachgauer Ortsstellen trainierten bei der jährlichen Sommerbezirksübung schwierige Bergungstechniken im Steinbruch in Grödig. Organisiert wurde die Übung von der Ortsstelle Grödig unter der Leitung von Manfred Haas, dem Ortsstellenleiter-Stellvertreter und Ausbildungsleiter Christian Bauer.

Das steile Gelände und mehr als 30 Grad Lufttemperatur verlangten den Teams bei den verschiedenen Einsatzszenarien alles ab. Eine der Aufgaben für die Teilnehmer war die Bergung eines verletzten Kletterers im Bereich des "Gossenleier Steinbruchs". Im Fokus der Bezirksübung standen die ortsstellenübergreifende Koordination der Einsatzabläufe und spezielle Seilbergungstechniken, die für Personenrettungen in steilen Wänden erforderlich sind.

Ein wichtiges Element der Übung bildeten auch die Erste Hilfe am Patienten und der gesicherte Abtransport des Verunglückten in abschüssigen und unwegsamen Hanglagen. "Wenn viele Bergretter von mehreren Ortsstellen an einem Einsatz beteiligt sind, ist besonderes Augenmerk auf die Organisation und Führung der Rettungskräfte und auf eine reibungslose Zusammenarbeit zu legen", weist Bezirksleiter Roland Schimpke auf einen Übungsschwerpunkt hin und zeigt sich sehr zufrieden mit der Leistung der beteiligten Bergretter. "Auch die Kommunikation mit den neuen Funkgeräten funktionierte einwandfrei."

Zwei reale Einsätze folgten

Noch am selben Tag rückten Bergretter der Ortsstelle Salzburg zu zwei realen Einsätzen aus. In Hintersee war eine Mountainbikerin gestürzt, am Gaisberg ein Paragleiter in einer Baumkrone hängen geblieben. Beide Personen wurden rasch geborgen.

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