Chronik

Rettungshubschrauber musste 3500 Mal aufsteigen

Die Flugrettung hatte 2016 um 2,6 Prozent mehr Einsätze als im Jahr davor. Weniger Unfälle und Todesfälle.

Weniger Sportunfälle, mehr schwere Verletzungen registrierte die Flugrettung 2016. SN/rotes kreuz
Weniger Sportunfälle, mehr schwere Verletzungen registrierte die Flugrettung 2016.

Auf ein intensives Jahr blickt die Flugrettung des Roten Kreuzes zurück. 3567 Mal mussten die fünf Rettungshubschrauber 2016 aufsteigen. Das vermeldet die Rettungsorganisation in einer Aussendung. Das bedeutet eine leichte Steigerung um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3474 Flüge). Die meisten Einsätze hatte der Hubschrauber Christophorus 6 des ÖAMTC, stationiert in Salzburg, zu absolvieren. Der Hubschrauber Alpin Heli 6 aus Zell am See ging 773 Mal in die Luft - der zweithöchste Wert. Beim St. Johanner Hubschrauber Martin 1 war die Steigerung mit 12,8 Prozent besonders groß.

Weniger Todesfolgen, mehr schwere Verletzungen

Den größten Teil der Einsätze machen nach wie vor Sport- und Freizeitunfälle notwendig. Mit 1254 Einsätzen gab es in diesem Bereich aber eine Reduktion um 0,8 Prozent, sagt Bernd Petertill, stellvertretender Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes. "Das ist ebenso auffällig wie der Rückgang im Bereich der Erkrankungen mit Todesfolge", sagt Petertill. Dem gegenüber steht allerdings ein starker Anstieg schwerer Verletzungen und Erkrankungen um 35,7 Prozent.

Auftrag des Landes

Als Ergänzung zum bodengebundenen Rettungssystem ist das Salzburger Rote Kreuz durch das Land Salzburg beauftragt, die Flugrettung im Bundesland durchzuführen. Dazu zählt neben der Koordination und Einsatzbeauftragung auch die Verrechnung. Da das Rote Kreuz selbst keine Hubschrauber besitzt, arbeitet die Rettungsorganisation mit dem ÖAMTC, der Firma Knaus, der Firma Wolf und der Firma Schider zusammen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.09.2018 um 10:53 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/rettungshubschrauber-musste-3500-mal-aufsteigen-560194

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