Chronik

Rückreiseverkehr: 25 Kilometer Stau auf der Tauernautobahn

Salzburgs Autofahrer brauchten viel Geduld: Der Reiseverkehr hat am Samstagvormittag zu beträchtlichen Wartezeiten vor Grenzübergängen geführt.

Am Samstagvormittag ging nichts mehr in Hallein, das teilten SN-Leser am Telefon mit. Man könne nicht einmal mehr Besorgungen machen oder Verwandte besuchen, ohne ewig im Stau zu stehen. Richtung Norden waren die Fahrzeuge auf dem rund 25 Kilometer langen Abschnitt von Hallein bis zum Grenzübergang Walserberg nur im Schritttempo unterwegs, sagte Harald Lasser vom ÖAMTC. Am Polizeiposten Hallein führt man den Stau auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen sorge der starke Rückreiseverkehr für zähen Verkehr auf der Autobahn bis Golling. Viele Autofahrer würden darauf die A10 verlassen und versuchen, sich auf der Bundesstraße durchzuschlagen. Dazu komme ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch das schöne Wetter und der übliche Einkaufsverkehr am Samstag. Eine unglückliche Mischung.

Gelassenheit war auch auf der Autobahn in Salzburg gefragt. Auf der A1 Richtung Grenzübergang Walserberg gab es nach Angaben des ÖAMTC am Vormittag eine Wartezeit von einer Stunde.

Die meiste Geduld brauchten Autofahrer bei der Einreise aus Ungarn über Nickelsdorf und aus Slowenien vor dem Karawankentunnel. Dort betrug die Wartezeit jeweils zwei Stunden. Eineinhalb Stunden Verzögerung vor dem Karawankentunnel auf Kärntner Seite gab es auch bei der Ausreise.

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Quelle: SN

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