Chronik

Keine Starts und Landungen: Rupertikirtags-Feuerwerk gerettet

Das Rupertikirtags-Feuerwerk findet nun doch statt - dank eines konstruktiven Vorschlags seitens des Salzburger Flughafens.

Keine Starts und Landungen: Rupertikirtags-Feuerwerk gerettet SN/wildbild
Auch heuer werden Feuerwerkskörper abgeschossen.

Das beliebte Abschlussfeuerwerk gehört zum Salzburger Rupertikirtag wie Zuckerwatte und das Kettenkarussell. Ausgerechnet zum 40-Jahr-Jubiläum des Domweihfestes zu Ehren des Salzburger Landesheiligen hätte es kein Feuerwerk geben sollen: Schuld daran war das Luftfahrtgesetz, das seit 2013 neue Bestimmungen zu den Sicherheitszonen im Umfeld von Flughäfen vorsieht und das nun erneut novelliert wurde. Feuerwerke in den Sicherheitszonen sind während der Betriebszeiten des Flughafens verboten.

Ohnehin keine Starts und Landungen

Nun gibt es aber gute Nachrichten: Eine Flugplan-"Lücke" wird genutzt, das Ministerium gibt "grünes Licht": Demnach kann für das beliebte Spektakel das Zeitfenster von 20.30 bis 21.15 Uhr genutzt werden, meldet die Stadt Salzburg am Donnerstag in einer Aussendung. Denn: Während dieser Zeit sind am Airport ohnehin keine Starts und Landungen angesetzt. Der Flughafen habe nach der zunächst negativen Entscheidung des Verkehrsministeriums daher vorgeschlagen, während dieser Zeit ausnahmsweise die Betriebszeit "auszusetzen" und damit das Feuerwerk zu ermöglichen. Das Ministerium hat diesem Vorschlag bereits zugestimmt.

Bürgermeister Heinz Schaden ist erleichtert: "Danke an den Flughafen für den kreativen Vorschlag, danke an das Ministerium für die Einsicht. Mich freut´s, dass der Rupertikirtag auch an seinem 40. Jubiläumstermin nicht ohne Feuerwerk auskommen muss."

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.09.2018 um 09:34 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/rupertikirtags-feuerwerk-gerettet-airport-betriebszeit-gestutzt-1060927

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