Chronik

Russe soll über Jahre hindurch seine zwei Söhne geschlagen haben: Prozess in Salzburg

Die Anklage gegen einen 50-jährigen in Salzburg lebenden Russen, der am Donnerstag vor einem Salzburger Schöffengericht stand, wiegt schwer: Demnach soll er seine beiden - inzwischen 16 und 13 Jahre alten - Söhne von 2015 an bis Ende 2020 immer wieder durch Schläge misshandelt und dadurch auch verletzt haben.

Symbolbild.  SN/apa/topnews
Symbolbild.

Den älteren Sohn etwa soll er den Ermittlungen zufolge regelmäßig Schläge mit der Hand, mit einem Gürtel oder auch mit einem Eishockeyschläger versetzt haben; das Opfer erlitt dadurch Striemen und auch rote Flecken.

Den jüngeren Buben wiederum - er war zum Zeitpunkt der inkriminierten Misshandlungen zwischen sechs und elf Jahre alt - habe der 50-Jährige wiederholt mit der Hand oder mit einer Geldtasche auf den Kopf und ins Gesicht oder mit einem Gürtel gegen den Körper geschlagen. Der Bub erlitt je ein Mal eine Platzwunde am Kopf und eine blutende Verletzung an der Lippe; zudem hatte er öfters Nasenbluten und Striemenverletzungen am Körper, so die Anklage.

Neben dem Verbrechen der fortgesetzten Gewaltausübung wird dem Angeklagten auch angelastet, seine Ehefrau im Jahr 2019 gefährlich bedroht sowie bereits 2014 auch ein Mal geschlagen zu haben. - Der Prozess wurde schließlich zur weiteren Beweisaufnahme vertagt.

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