Chronik

Saalbach-Hinterglemm: Frau nach Murenabgang in Sicherheit gebracht

Nach einem Murenabgang auf die L 111 haben Einsatzkräfte die Bewohnerin eines dort befindlichen Hauses in Sicherheit gebracht.

Nach Angaben der Polizei gingen die Erdmassen am Sonntag gegen 19.30 Uhr auf die Landesstraße ab. Die Mure hatte ein Ausmaß von zehn Metern Länge und war zirka einen halben Meter hoch.

Die Folge: Die L 111 ist in diesem Bereich vorerst nur mehr einspurig befahrbar. Betonleitwände sichern die Gefahrstelle. Die Bewohnerin eines angrenzenden Hauses wurde sicherheitshalber vorübergehend in einem anderen Haus untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Die Freiwillige Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 24 Mann, Bedienstete der Landesstraßenverwaltung waren mit vier Fahrzeugen vor Ort.

Straße bleibt in den nächsten Tagen nur einspurig befahrbar

Die Glemmtaler Landesstraße bleibt in den nächsten Tagen nur einspurig befahrbar. Das teilte der Pinzgauer Katastrophenschutzreferent Manfred Pongruber am Montag nach der Kommissionssitzung mit. Bei dem Geschiebe handelte es sich um eine Hangmure aus hauptsächlich weichem, verwitterten Schiefergesteinen. Dieses schon vorher feuchte Material ist durch die Regenfälle am Wochenende nun in Bewegung geraten. Leicht betroffen waren neben der L111 auch die Hotels Sigmundshof und Gugl. Die Gefahr von weiteren Murenabgängen bleibt hoch, "da noch viel von diesen stark durchfeuchteten Gesteinsschichten oben liegt", sagt Pongruber. Daher wird in den nächsten Tagen der Hang mit Holzkrainerwänden stabilisiert.

Quelle: SN

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Schöne Heimat

... verdoppelt ...

Von Gabriela Heimhofer
25. Oktober 2020
Hintersee/Felbertal

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