Chronik

Saalbach: Variantenfahrer von Lawine rund 400 Meter mitgerissen

Der Variantenfahrer wurde zum Teil verschüttet. Er ist unterkühlt und geschockt, aber sonst unverletzt.

Bei einem Lawinenabgang nahe Saalbach im Grenzgebiet zu Fieberbrunn (Tirol) ist am Donnerstag ein Variantenfahrer ersten Informationen zufolge 400 Höhenmeter mitgerissen worden. Der Mann, der seinen Airbag ausgelöst hatte, wurde zum Teil verschüttet. Er konnte sich laut Bergrettung selbst befreien. Der Skifahrer blieb offenbar unverletzt, erlitt aber eine Unterkühlung und einen Schock.

Der Unfall hat sich gegen 11 Uhr im Hörndlingergraben bereits auf Tiroler Gebiet ereignet. Zwei Variantenfahrer waren von Salzburger Seite aus in Saalbach gestartet und in Richtung Fieberbrunn abgefahren, sagte der Einsatzleiter der Bergrettung Saalbach, Josef Mitterer, zur APA. Als einer der beiden Tiefschneefahrer eine Mulde querte, wurde die rund 30 Meter breite Lawine ausgelöst. Der Schnee riss den Mann rund 400 Höhenmeter in den schmalen Graben hinunter. Sein Kopf wurde nicht verschüttet.

Der zweite Variantenfahrer, der das Unglück beobachtet hatte, alarmiert die Rettungskräfte. Sein Kamerad wurde laut Polizei von einem Polizeihubschrauber geborgen, auch der Rettungshubschrauber Martin 6 war im Einsatz. Der Teilverschüttete wurde von einem Arzt versorgt.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.09.2018 um 09:14 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/saalbach-variantenfahrer-von-lawine-rund-400-meter-mitgerissen-25137079

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