Chronik

Säureunfall bei Salzburger Firma Maco: Fünf Mitarbeiter ins Spital gebracht

Zu einem Arbeitsunfall kam es am Dienstag gegen Mittag auf dem Firmengelände des Beschlägeherstellers Maco in der Salzburger Alpenstraße. Rund 300 Liter Salpetersäure traten aus einem Behälter aus.

Laut Rotem Kreuz wurden fünf Mitarbeiter "zur Abklärung, ob Verletzungen vorliegen", ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Die Betroffenen hielten sich in der Nähe der Örtlichkeit auf, wo rund 300 Liter Salpetersäure aus einem 1000-Liter-Tankbehälter austraten. "Bei einer Person waren Rötungen auf der Haut zu sehen", sagte Rot-Kreuz-Einsatzleiter Christoph Knöbl.

Die Berufsfeuerwehr war vor Ort, um die ausgetretene Säure aus dem beschädigten Tankbehälter zu pumpen. 14 Mann waren im Einsatz. "Die Berufsfeuerwehr hat dem Behälter, in dem sich 42-prozentige Salpetersäure befand, leer gepumpt und die kontaminierte Fläche gereinigt", schilderte Branddirektor Reinhold Ortler. Die Säure in Reinform ist farblos und hat einen scharf stechenden Geruch. Sie wirkt ätzend auf Haut, Atemwege und Schleimhäute.

"In der Produktion ist ein Behälter durch den Zinken eines Hubwagens aufgerissen worden", sagte Maco-Sprecherin Petra Janßen. "Den Mitarbeitern geht es gut. Fünf sind vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, um Atemwegs- und Verletzungen der Haut abzuklären bzw. auszuschließen."

Am Nachmittag wurde laut dem Unternehmen die Produktion in dem betroffenem Bereich wieder aufgenommen.

Quelle: SN

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