Chronik

Salzburg: Buschauffeur steckte bar kassierte Fahrtgelder in die eigene Tasche

Der nunmehrige Ex-Chauffeur erhielt am Donnerstag am Landesgericht Salzburg wegen Veruntreuung drei Monate bedingte Haft. Schaden für die ÖBB-Postbus AG: rund 8200 Euro.

 SN/apa

"Es war ein großer Fehler, den ich gemacht habe. Es ist wegen meiner Spielsucht passiert. Und weil es auch privat ein sehr schwieriges Jahr war." - Reumütig geständig zeigte sich am Donnerstag am Landesgericht ein - inzwischen ehemaliger - Postbuslenker, der letztlich rund 8200 Euro zulasten der ÖBB-Postbus AG veruntreut hatte. Konkret lastete ihm Staatsanwältin Katharina Dirisamer an, zwischen Ende September 2019 und Ende Jänner 2020 wiederholt in bar kassierte Fahrtgelder nicht abgeführt zu haben.

Der angeklagte Mittfünfziger, nach Auffliegen der Malversationen fristlos gekündigt, erhielt von Richterin Victoria Winkler drei Monate bedingte Haft. Vor Gericht muss er aber wohl nochmals: Im Sommer 2019 touchierte er mit dem Bus beim Abbiegen eine Radfahrerin, die daraufhin mit dem Rad umfiel. Diesbezüglich leitete die Richterin das Verfahren wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung an das Bezirksgericht zurück.

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