Chronik

Salzburg: Deutscher ging mit Nazi-Symbol zu Einvernahme bei Polizei

Eine Anzeige nach dem Verbotsgesetz hat sich in Salzburg ein 42-jähriger deutscher Staatsbürger eingehandelt. Dabei wäre der Mann eigentlich selbst Opfer einer Straftat gewesen.

Symbolbild. SN/APA/Archiv/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Ein 42-jähriger Mann aus Deutschland wollte am Donnerstag ursprünglich anzeigen, dass er im Zuge einer Auseinandersetzung verletzt worden sei. Der Vorfall soll sich bei einem Streit unter Freunden ereignet haben, der eskaliert war.

Als er in der Polizeiinspektion Lehen zur Einvernahme vorstellig wurde, bemerkten die Beamten, dass der Mann eine Kette mit einem verdächtigen Anhänger trug. Die Polizisten identifizierten das Symbol als sogenannte Schwarze Sonne.

Dabei handelt es sich um ein aus drei übereinander gelegten Hakenkreuzen oder ein aus zwölf Sieg-Runen bestehendes Rad - ein Erkennungs- bzw. Ersatzsymbol, das in rechtsextremen Kreisen genutzt wird. Der Deutsche wird nach dem Verbotsgesetz angezeigt.

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