Chronik

Salzburg, eine Stadt der Migranten

Ausländer raus? Hoffentlich nicht - denn ohne neue Bürger wäre die Stadt Salzburg stagnierend, schrumpfend und nicht das, was sie ist. So argumentiert ein Team aus Autoren rund um Historikerin Sylvia Hahn.

"Was würde in Salzburg los sein, wenn alle Migranten nur für einen Tag ihre Arbeit niederlegen würden?" Diese Frage, die hoffentlich stets eine rhetorische bleiben wird, stellt Migrationsforscherin Sylvia Hahn von der Uni Salzburg. Ihre Antwort ist klar: Alles würde zusammenbrechen oder stillstehen - von den Spitälern über die Universität bis zur Müllabfuhr und den Tourismusbetrieben. "Salzburg ohne Zuwanderer wäre schon lange eine schrumpfende und stagnierende Stadt", sagt Hahn. Mit ihren Kollegen Verena Lorber und Andreas Praher hat sie den Band "Migrationsstadt Salzburg" herausgegeben.

Weiterlesen wenn Sie mehr wissen wollen

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 19.11.2018 um 11:27 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburg-eine-stadt-der-migranten-29316103