Chronik

Salzburg: Keine Übersterblichkeit in städtischen Seniorenwohnhäusern

Symbolbild.  SN/sw/pixabay
Symbolbild.

Die Zahl der Todesfälle in den Seniorenwohnheimen in der Stadt Salzburg ist seit dem Ausbruch der Pandemie nahezu gleich gelieben. Das geht aus der aktuellen Sterbe-Statistik hervor, heißt es in einer Aussendung der Stadt Salzburg.

Im Jahr 2020, also im ersten Coronajahr, verstarben 226 Bewohner und Bewohnerinnen der städtischen Seniorenwohnheimen. Das sind fünf Prozent mehr als im Jahr 2019 mit 193 Verstorbenen. Dieser Wert liege innerhalb der üblichen Schwankungsbreite.

Im vergangenen Jahr starben in den Seniorenwohnheimen der Stadt Salzburg 181 Personen. Prozentual gesehen seien das gleich viele wie im Jahr 2019 gewesen. Auch aus dem Drei-Jahresschnitt lasse sich keine Übersterblichkeit ablesen. Die Zahlen sind also auch während der größten Gesundheitskrise der 2. Republik konstant geblieben.

Sozialstadträtin Anja Hagenauer begründet die annähernd gleichbleibende Zahl an Todesfällen mit der hohen Impfquote in den Seniorenwohnhäusern. "Dort ist die Vollimmunisierung inklusive drittem Stich etwa doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren und sind extrem vorsichtig und tun alles, um die Menschen, die bei uns leben zu schützen."

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