Chronik

Salzburg-Maxglan: Zehn Menschen nach Wohnungsbrand im Spital

Gleich acht Menschen musste das Rote Kreuz in der Nacht auf Montag nach einem Wohnungsbrand in der Innsbrucker Bundesstraße (Salzburg-Maxglan) mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus bringen. Auch zwei Polizisten begaben sich in Spitalsbehandlung.

Das Feuer war gegen 2:45 Uhr in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses in der Innsbrucker Bundesstraße ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand ein Teil der Wohnung schon in Brand und dichter Rauch quoll aus den Fenstern.

Die Männer der Berufsfeuerwehr Salzburg begannen sofort mit den Löscharbeiten und brachten die Bewohner durch das stark verrauchte Stiegenhaus ins Freie. Zur Unterstützung wurde zusätzlich der Löschzug Bruderhof der Freiwilligen Feuerwehr Salzburg Stadt alarmiert.

Auch das Rote Kreuz Salzburg rückte mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus. Bei dem Brand wurden insgesamt acht Personen - darunter zwei Kinder - verletzt und mussten vom Roten Kreuz mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH eingeliefert werden. Die Bewohner sind zwischen vier und 62 Jahre alt. Zwei Polizisten begaben sich ebenso in das Landeskrankenhaus Salzburg zur ärztlichen Untersuchung. Zusätzlich betreuten die Helfer vier Personen die vorübergehend aus ihren Wohnungen mussten.

Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei Salzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Wohnung wurde bei dem Brand so stark beschädigt, dass sie bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar ist.

Insgesamt standen die Berufsfeuerwehr mit 18 und der Löschzug Bruderhof mit 28 Mann im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit 5 Fahrzeugen, einem Notarzt-Wagen, und 18 Mann im Einsatz.

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