Chronik

Salzburg: Mutter in Geldnot prellte auf Internet-Verkaufsplattform Käufer in Serie

Nicht weniger als 24 Mal hat eine Salzburgerin, Mutter von vier Kindern, über eine Verkaufsplattform im Internet hauptsächlich Handys zum vermeintlich günstigen Kauf angeboten. Zwischen Juni und November 2021 ließ sie sich dafür von den Käufern jeweils im Voraus zumeist etliche Hundert Euro überweisen. Allein: Die Ware bekamen die Käufer nie zu Gesicht. Letztlich richtete die 38-Jährige einen Gesamtschaden von 9000 Euro an.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Am Donnerstag am Landesgericht vor Richterin Bettina Maxones-Kurkowski zeigte sich die 38-jährige Mutter, sie ist Sozialhilfeempfängerin, reumütig geständig: "Es tut mir sehr leid, was ich da getan habe." Rechtsanwältin Sabina Moser, ihre Verteidigerin, verwies auf die "sehr schwierige persönliche Situation" ihrer Mandantin: "Nach dem Tod ihres Mannes fiel sie in ein tiefes Loch. Dann lernte sie einen anderen Mann kennen, der sie nur ausnutzte. Sie wollte mit den Betrügereien Geld für Lebensmittel lukrieren. Und ihren Kindern etwas Gutes tun."

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