Chronik

Salzburger Anklage gegen Steuerberater zurückgewiesen

Ein Steuerberater, dem Beteiligung an mutmaßlicher Steuerhinterziehung durch einen Arzt angelastet wird, hat die gegen ihn erhobene Anklage der Salzburger Staatsanwaltschaft mit Erfolg beeinsprucht.

Symbolbild.  SN/sn
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"Mein Mandant wurde vor Anklageerhebung weder von der Finanzbehörde noch von der Staatsanwaltschaft jemals als Beschuldigter vernommen. Das Oberlandesgericht Linz sieht darin einen klaren Verstoß gegen das Recht auf ein faires Verfahren", so Leopold Hirsch, Anwalt des Steuerberaters. Die Anklagebehörde muss nun weitere Ermittlungen tätigen.

Im Fall des ebenfalls nicht geständigen Arztes (Verteidiger: Franz Essl), der von 2009 bis 2014 durch falsche Einkommenssteuererklärungen insgesamt rund 942.000 Euro an Steuern hinterzogen haben soll, ist die Anklage hingegen rechtskräftig.

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