Chronik

Salzburger Bergrettung trainiert jetzt online

Mindestens 25 Ausbildungsstunden müssen Bergretterinnen und Bergretter jährlich absolvieren, um einsatzbereit zu sein. Das wird trotz Coronakrise dank einer App möglich.

Mit der „QMApp“ können sich Bergretterinnen und Bergretter auch daheim weiterbilden. SN/bergrettung salzburg
Mit der „QMApp“ können sich Bergretterinnen und Bergretter auch daheim weiterbilden.

Regelmäßiges Training und eine konstante Weiterbildung sind für die Ehrenamtlichen der Bergrettung wichtig. Um das auch in Zeiten wie diesen möglich zu machen, hat der Ortsstellenleiter Jens Reindl in Zusammenarbeit mit Roland Schimpke, dem Bezirksleiter des Flachgaus, und Stephan Schmidt, dem Ausbildungsleiter der Ortsstelle Salzburg, die "QMApp" entwickelt. Damit können die Bergretter zehn Knoten mithilfe von Abbildungen und Videos auch zu Hause üben. Auf Basis der offiziellen Ausbildungsrichtlinien werden Inhalte wie Knotenkunde, Seilgeländer und Flaschenzüge über das Smartphone oder den Laptop angeboten. Der Ausbildungsleiter kann dann über ein Foto der erledigten Übung die richtige Ausführung überprüfen.

"Unabhängig von Ort und Zeit ist es möglich, die speziellen Bergrettungstechniken auch bei den aktuell herrschenden Ausgangsbeschränkungen und ohne Gefahr, sich mit Corona anzustecken, auf Basis der Ausbildungsrichtlinien der Bergrettung zu üben und vor allem auch nachvollziehbar zu dokumentieren", hebt Bezirksleiter Roland Schimpke die Vorteile der Methode hervor. "Natürlich ist es kein Ersatz für die üblichen Schulungen der Mannschaft, aber auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung."

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