Chronik

Salzburger Familie beim Hunde-Kauf um viel Geld betrogen

Verkäuferin forderte immer wieder Geld für einen Husky-Welpen. Zudem zahlten die Käufer auch noch für eine Transportbox. Erst als auch noch eine Versicherung zu berappen gewesen wäre, wurde die Familie stutzig - und erstattete Anzeige.

Betrug beim Hunde-Kauf: Die Polizei spricht von einem Gesamtschaden für die Opfer in vierstelliger Höhe.  SN/apa/barbara gindl
Betrug beim Hunde-Kauf: Die Polizei spricht von einem Gesamtschaden für die Opfer in vierstelliger Höhe.

Eine Familie in der Stadt Salzburg wurde am Sonntag auf ein Inserat auf einer Homepage aufmerksam, in welchem ein Husky-Welpe angeboten wurde. Die Familie nahm Kontakt zur Verkäuferin auf, um den Kauf des Welpen zu vereinbaren. Die Familie wurde daraufhin aufgefordert, eine einmalige Anzahlung eines dreistelligen Betrages über eine App zu überweisen.

Der Gesamtschaden liegt im vierstelligen Euro-Bereich

Da es laut Verkäuferin zu Komplikationen bei der Überweisung kam, überwies die Familie den Betrag drei Mal. Anschließend forderte die Frau die Käufer auf, auch noch einen Geldbetrag in dreistelliger Höhe für die Transportbox zu bezahlen, da der Welpe sonst nicht von Belgien nach Salzburg transportiert werden könne. Auch dieser Forderung kam die Familie nach. Erst als die 60-jährige Deutsche auch noch einen mittleren dreistelligen Betrag für eine Krankenversicherung des Hundes verlangte, war es der Familie zu viel: Sie erstattete Anzeige. Laut Polizei entstand ein Gesamtschaden in vierstelliger Höhe. Sie spricht von gewerbsmäßigem Betrug.

Quelle: SN

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