Chronik

Salzburger Geschäftsführer konnte dreisten Betrug verhindern

Unbekannte Täter gaben sich als Direktionsleiter und Mitarbeiter der Europäischen Union aus. Sie wollten die Zahlungen nach Ungarn umleiten.

Salzburger Geschäftsführer konnte dreisten Betrug verhindern SN/APA/ROLAND SCHLAGER

Im letzten Moment konnte der Geschäftsführer einer Flachgauer Firma einen dreisten Betrug verhindern. Das Unternehmen hatte im Juni einen von der EU geförderten Auftrag des slowenischen Infrastrukturministeriums im Wert von mehreren Hunderttausend Euro erhalten. Nach Vertragsunterzeichnung meldete sich ein unbekannter Täter, der sich als Direktionsleiter der Europäischen Union ausgab, bei der Flachgauer Firma und forderte Unterlagen ein. Die Firma übermittelte diese. Mittlerweile wurden die bestellten Geräte von Salzburg nach Marburg geliefert und die vereinbarte Rechnung gestellt. Etwa zur gleichen Zeit meldete sich eine zweite unbekannte Person im slowenischen Ministerium und behauptete, dass sich die Kontoverbindung geändert hätte und gab eine Kontoverbindung in Ungarn an. Dazu wurden verfälschte Rechnungen der Salzburger Firma vorgelegt. Durch Zufall kam der Geschäftsführer aus Salzburg mit einem Ministeriumsmitarbeiter aus Slowenien ins Gespräch. Der versuchte Betrug wurde klar, die Zahlung nicht durchgeführt.

Quelle: SN

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