Chronik

Salzburger gründete Firma mit "geliehenem" Namen

Der 40-Jährige benützte die Identität eines Italieners, um einen Waschsalon zu gründen. Diesen hatte er in der Haft kennen gelernt. Der Salzburger erteilte Aufträge an sechs Firmen und fälschte die Unterschrift auf sämtlichen Anträgen und Lieferscheinen. Die Polizei beziffert den Schaden mit 40.000 Euro.

Die Salzburger Polizei deckte eine Betrügerei auf: Ein Salzburger hatte unter falschem Namen eine Firma gegründet, Aufträge vergeben und Einnahmen lukriert.  SN/robert ratzer
Die Salzburger Polizei deckte eine Betrügerei auf: Ein Salzburger hatte unter falschem Namen eine Firma gegründet, Aufträge vergeben und Einnahmen lukriert.

Ein 40-jähriger Salzburger bereicherte sich durch eine fiktive Firma in der Zeit zwischen Juli und Oktober um mehr als 40.000 Euro. Das meldet die Polizei. Der Mann gründete die Firma und bestellte Geräte für einen Waschsalon - unter Angaben der Daten eines 28-jährigen italienischen Staatsbürgers, den er in der Haft kennengelernt hatte. Der Salzburger fertigte Briefpapier und Firmenstempel an. Zudem holte er sich von Firmen in Salzburg und Oberösterreich Angebote ein und erteilte mit den falschen Firmenpapieren Aufträge an sechs Firmen.

Ein Nachsendeauftrag ließ den Betrug auffliegen

Der 40-Jährige fälschte die Unterschrift auf sämtlichen Anträgen und Lieferscheinen. Nach einiger Zeit bekam der Italiener auf Grund eines Nachsendeauftrags mit, dass der Salzburger unter Verwendung seines Namens die fiktive Firma gegründet hat und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die betrügerisch erlangten Geräte hat der Salzburger in seinem Waschsalon in der Stadt Salzburg in Verwendung und dadurch auch Einnahmen erzielt. Eine Gewerbeanmeldung liegt nicht vor.

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