Chronik

Salzburger Lkw verunglückte auf bayrischer Autobahn

Der Fahrer wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und von diesem nur knapp nicht überrollt.

Ein Lkw-Gespann aus Salzburg ist am Montagabend auf der bayerischen Autobahn A 8 bei Grabenstätt ins Schlingern geraten und umgekippt. Der bosnische Lenker war nicht angeschnallt und wurde aus der Kabine auf die Straße geschleudert.

Der 50-Jährige wurde zwar schwer verletzt, hatte dabei aber sogar noch Glück: Der sich noch in Bewegung befindliche 40-Tonner schrammte nur knapp an dem auf dem Boden liegenden Mann vorbei.

Die Autobahn war für die Dauer der Bergung für mehr als sechs Stunden in Richtung München gesperrt. Auch in Fahrtrichtung Salzburg musste die A8 für die Beseitigung von Trümmerteilen kurz gesperrt werden. Am Lkw und dem mit Sperrholzplatten beladenen Anhänger entstand laut bayerischer Polizei ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro, zusätzliche 10.000 Euro dürften die Reparaturen an den Einrichtungen der Autobahn kosten.

Zum Unfall war es gekommen, als der Lenker auf das rechte Bankett geriet und die Leitschiene touchierte. Beim Versuch gegenzulenken, überquerte das Gespann beide Fahrspuren und stieß gegen die Mittelleitplanke. Darauf kippte der Lastwagen samt Anhänger um.

Quelle: SN

Aufgerufen am 14.11.2018 um 02:56 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburger-lkw-verunglueckte-auf-bayrischer-autobahn-22725751

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