Chronik

Salzburger Polizei warnt vor "Phishing Mails"

"Steuerrückzahlung" lautet der Betreff jener Email, die einige Salzburger jüngst erhalten haben. Auf den ersten Blick sieht die Nachricht so aus, als wäre sie vom "Bundesministerium für Finanzen". Das Landeskriminalamt warnt jedoch vor einer Betrugsmasche.

 SN/www.bilderbox.com

Am Samstag meldeten sich gleich mehrere Personen beim Landeskriminalamt, weil sie Mails vom vorgetäuschten Absender "Bundesministerium für Finanzen" unter dem Betreff "Steuerrückzahlung" erhalten hatten. Diese Phishing-Mails enthalten einen Link zu einer Webseite im Stil von FinanzOnline, wo zur Eingabe von Kontoinformationen aufgefordert wird. In den betrügerischen E-Mails steht unter anderem, dass eine Steuerrückzahlung fehlgeschlagen ist. Der Empfänger wird daher aufgefordert, seine Kontoinformationen zu aktualisieren.

Das Finanzressort betonte bereits im Juni, dass es sich um einen Internet-Betrugsversuch handelt. Derartige Informationen des Ministeriums würden grundsätzlich in Form von Bescheiden und per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Es werde niemals zur Übermittlung von Passwörtern oder Kontoinfos aufgefordert.

Auch das Bundeskriminalamt gibt dazu Tipps, wie mit Emails dieser Art umgegangen werden soll. Bei Verdachtsmomenten sollte außerdem sofort das Bankinstitut kontaktiert werden.
Weitere Tipps vom Bundeskriminalamt:
• Seriöse Unternehmen fordern niemals via Mail Passwörter etc!
• Internetseiten, auf denen man sensible Nutzerdaten eingeben muss, erkennt man an den Buchstaben "https" in der Adresszeile der Webseite und einem Schloss- oder Schlüsselsymbol. Auch sind sichere Webseiten an einer grün hinterlegten Adresszeile oder Zertifikatszeichen erkennbar!
• Überprüfen Sie die Adresszeile im Webbrowser!
• Richten Sie die Seite zB Ihres Bankzugangs als Favorit in ihrem Browser ein, um sicher nur diese offizielle Seite zu nutzen!
• Schutz durch Passwörter: Verwenden Sie nicht das Passwort für mehrere verschiedene Dienste! Je länger das Passwort - desto schwerer zu knacken! Verwenden Sie mindestens acht Zeichen sowie eine zufällige Reihenfolge von Groß- und Kleinschreibung! Das Passwort soll auch Zahlen und Sonderzeichen beinhalten!
• Nutzen Sie Passwort-Safes zum Merken Ihres Passworts!
• Bei Unsicherheit ob ein Passwort weitergegeben wurde: Kontaktieren Sie sofort den Betreiber der Homepage und ändern Sie das Passwort!

Quelle: SN

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