Chronik

Salzburger Reisebüro prellte zahlreiche Kunden

Tatverdächtiger Unternehmer steckte Geld für die Buchungen ein um seine Spielsucht zu finanzieren. Bislang haben sich knapp 20 Geschädigte gemeldet. Das Reisebüro ist geschlossen worden.

Getrübte Urlaubsfreuden SN/bernhard schreglmann
Getrübte Urlaubsfreuden

Seit November 2017 nahm ein 22-jähriger türkischer Staatsangehöriger in seinem Reisebüro in Salzburg-Elisabeth-Vorstadt Reisebuchungen von Kunden entgegen. Das Bargeld für die Buchungen führte der 22-Jährige jedoch nicht bei den Fluggesellschaften bzw. Reiseveranstaltern ab. Die Polizei ermittelte und forschte den 22-Jährigen aus. Er ist geständig, die Beträge seiner Kundschaften nicht abgeführt zu haben. Er gibt an, dass er das Geld für seine Spielsucht benötigte. Durch die Tat ist ein Schaden im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich entstanden.

Konkret: Im Zeitraum von November 2017 bis März 2018 wurden nach Darstellung der Polizei unzählige Kunden um ihr bezahltes Geld betrogen. Zum Teil mussten diese die nicht gebuchten Flüge bzw. Reisen separat nachbuchen. Bislang meldeten sich knapp 20 Geschädigte bei der Polizei. Das Reisebüro wurde geschlossen und der Mann auf freien Fuß bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Es ergeht das Ersuchen an mögliche weitere Betrugsopfer sich bei der nächsten Polizeidienststelle oder beim Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos zu melden bzw. Anzeige zu erstatten.

(SN)

Aufgerufen am 18.02.2018 um 08:35 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburger-reisebuero-prellte-zahlreiche-kunden-24179263

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