Chronik

Salzburgerin wollte 68.000 Euro für Betrüger abheben: Bankmitarbeiter schritt ein

Laut Polizei wurden am Dienstag in der Stadt Salzburg und im Tennengau mehrere Anrufe von Telefonbetrügern angezeigt.

Die Anrufer gaben sich teilweise als Polizisten aus (Symbolbild). SN/APA/BARBARA GINDL
Die Anrufer gaben sich teilweise als Polizisten aus (Symbolbild).

Die Täter hatten sich Frauen aus dem Telefonbuch herausgesucht, die den Vornamen Lieselotte tragen. Die vorwiegend männlichen Anrufer gaben sich teilweise als Polizisten aus. Sie täuschten vor, dass ein ein Angehöriger einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun ein Geldbetrag als Kaution zu bezahlen sei. Eine 83-Jährige glaubte einem Telefonbetrüger und versuchte in einer Bankfiliale in der Stadt Salzburg 68.000 Euro abzuheben. Ein Angestellter der Bank, der durch bisherige Vorfälle sensibilisiert worden war, vereitelte die Behebung. Laut Polizei haben insgesamt sechs Frauen Anzeige erstattet. Fünf von ihnen haben demnach die Telefonate vorzeitig abgebrochen.

Die Polizei gibt folgende Tipps:
* Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldleistungen gefordert werden, sofort ab.

  • Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
    * Halten Sie nach einem Anruf mit Geldforderungen sofort Rücksprache mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen. Falls Verwandte ins Spiel gebracht werden, kontaktieren Sie diese, um die Echtheit eines vermeintlichen Vorfalls nachzuprüfen.
  • Lassen Sie sich niemals zu Geldabhebungen drängen.

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