Chronik

Salzburgs Braunbären sind schon aus der Winterruhe erwacht

Überraschung im Salzburger Zoo: Bereits heute, Donnerstag, haben die beiden Braunbären Blanca und Aragon ihre Winterruhe beendet - um fast zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren.

Wie Christine Beck vom - in Hellbrunn stationierten - Salzburger Zoo am Donnerstag mitteilte, hätten die beiden Bären schon kurz nach dem Erwachen an Salatblättern und Karotten geknabbert. Beck: "Es wird noch ein bisschen dauern, bis Blanca und Aragon so richtig munter sind und einen bärenstarken Appetit haben."

Braunbären sind Allesfresser, die sich jedoch die meiste Zeit vegetarisch ernähren: Im Frühjahr stehen Gräser, Blüten und Kräuter auf ihrem Speiseplan und im Herbst fressen sie gerne Beeren und Pilze. Bären sind keine besonders guten Jäger. Meist erbeuten sie kranke oder altersschwache Tiere. Auch von Fischen oder Insekten sind Bären angetan, ebenso wie von Aas.

Warum gehen Braunbären in die Winterruhe? Zoo-Sprecherin Beck: "In den Wintermonaten finden sie nicht genug Nahrung. Deshalb ziehen sie sich vor dem Beginn der kalten Jahreszeit in eine Höhle zurück. Die Winterruhe ist kein echter Winterschlaf, da sie relativ leicht wach werden können."

Herzschlag und Atemfrequenz der Bären gehen in der Winterruhe übrigens deutlich zurück, die Körpertemperatur sinkt um etwa 4 bis 5 Grad. Während dieser Zeit nehmen sie weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. Beginn und die Dauer der Winterruhe hängen von den Umweltbedingungen ab. Üblicherweise ziehen sich Braunbären zwischen Oktober und Dezember zurück und werden im März, April oder spätestens Mai wieder aktiv.

Quelle: SN

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