Chronik

Salzburgs Spitäler melden Geburtenrekorde

In den großen Krankenhäusern wurden erneut mehr Kinder geboren. Das Neujahrsbaby war eine kleine Urlauberin, der erste Salzburger stammt aus Eben im Pongau.

In Salzburg werden wieder mehr Kinder geboren. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2017 fort. Im Salzburger Uniklinikum kamen im Vorjahr 2798 Kinder zur Welt. Dabei wurde dort schon im Jahr 2016 ein Rekord geknackt: Da kamen in der Stadt Salzburg 2761 Kinder zur Welt. 2015 waren es noch 2550 Kinder. Auch im Krankenhaus Hallein, das ebenfalls Teil der Salzburger Landeskliniken ist, gingen die Geburtenzahlen im Vorjahr deutlich nach oben: Dort wurden 840 Kinder geboren. 2016 war diese Zahl mit 792 Kindern noch rückläufig gewesen.

Auch das zweitgrößte Spital des Bundeslandes, das Krankenhaus Schwarzach, verzeichnete 2017 einen neuerlichen Geburtenrekord. In dem Pongauer Spital wurden 1181 Kinder geboren. 2016 waren es noch 1156 Neugeborene. Das sei der höchste Wert seit vielen Jahren, heißt es aus dem Krankenhaus.

Das Neujahrsbaby wurde heuer im Tauernklinikum Zell am See geboren. Dort brachte die Würzburger Urlauberin Jessica Tokarek um 0.14 Uhr ihre kleine Veronika zur Welt. Der erste Salzburger wurde dann um 1.23 Uhr im Krankenhaus Schwarzach geboren. Emilio ist bereits das vierte Kind einer Familie aus Eben im Pongau.

Jessica Tokarek hatte ihren Urlaub schon lange geplant. Als der Geburtstermin ihrer dritten Tochter kurz nach dem Weihnachtsurlaub in Zell am See datiert wurde, wollte sie den Aufenthalt keinesfalls absagen. "Meine Brüder und meine Eltern hatten sich schon sehr darauf gefreut."

Auch am Silvestertag habe sie noch nicht damit gerechnet, dass ihre Veronika ein Neujahrsbaby werden würde. "Wir haben noch gemeinsam im Appartment zu Abend gegessen. Nach dem Chili habe ich aber gemerkt, dass es doch schneller gehen könnte", sagt die Würzburgerin. Gemeinsam mit ihrem Mann fuhr sie ins Tauernklinikum Zell am See, drei Stunden später war Veronika da: Es war genau 0.14 Uhr, somit war die kleine Urlauberin das Salzburger Neujahrsbaby.

Ihren Urlaub wird die Familie Tokarek trotzdem wie geplant zu Ende bringen. "Wir wären so oder so bis zum 3. Jänner geblieben. Sollte es nötig sein, werde ich aber noch einen Tag länger im Spital bleiben", sagt Mutter Jessica. Ihre beiden anderen Töchter (drei und sechs Jahre) freuten sich auch über die gesunde Schwester, sagt die Urlauberin. Und fügt scherzhaft hinzu: "Nur der Papa hat jetzt nichts mehr zu lachen."

Der erste Salzburger kam eine gute Stunde später im Krankenhaus Schwarzach zur Welt. Emilio ist bereits das vierte Kind des Ehepaars Richard und Jacqueline Neureiter aus Eben. Auch diese Familie hatte noch damit gerechnet, gemeinsam den Silvesterabend feiern zu können. "Bis dreiviertel Zwölf habe ich noch durchgehalten", sagt Mutter Jacqueline. "Dann sind wir doch ins Spital gefahren." Da sie gemeinsam mit ihrer Schwester feierten, konnte sie mit ihrem Mann ins Spital fahren, die größeren Kinder blieben bei der Tante.

Emilio hatte es dann richtig eilig, sagt Vater Richard Neureiter. "Meine Frau hat es gerade noch in die Badewanne im Kreissaal geschafft, dann ging es los." Eine Stunde später, um 1.24 Uhr, war Emilio da. "Er ist ein Partycrasher geworden", sagt Vater Richard Neureiter in Anspielung auf die unterbrochene Silvesterfeier.

Veronika und Emilio waren die Babys Nummer eins und zwei im Bundesland Salzburg im Jahr 2018. Im Vorjahr meldeten die Spitäler erneut Geburtenrekorde: Im Krankenhaus Schwarzach wurden 2017 1181 Kinder geboren, im Jahr davor waren es 1156.

Auch im Salzburger Uniklinikum gab es im vergangenen Jahr einen Geburtenrekord: In dem Spital kamen 2798 Kinder zur Welt. Im Jahr davor waren es 2761. Auch das dritte Baby des Jahres 2018 wurde in der Stadt Salzburg geboren: Leo Amenitsch kam um 2.37 Uhr auf die Welt.

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.09.2018 um 06:52 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburgs-spitaeler-melden-geburtenrekorde-22429582

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