Chronik

Schartwand im Tennengebirge: Rätsel um kaputtes Gipfelkreuz

Vandalenakt ebenso möglich wie Schaden durch Wind und Wetter

Das beschädigte Gipfelkreuz auf der Schartwand.  SN/wallmann
Das beschädigte Gipfelkreuz auf der Schartwand.

Ein kaputtes Gipfelkreuz auf der Schart wand im Tennengebirge beschäftigt derzeit die Polizei in Salzburg. Das gläserne Kunstwerk liegt auf einer Höhe von 2339 Meter Seehöhe zerstört auf dem Boden. Ob es im Zuge eines Vandalenakts beschädigt wurde oder von Wind und Wetter, ist derzeit noch unklar. Ein Tourengeher hatte es am Freitag entdeckt und am Samstag schließlich Anzeige bei der Polizei erstattet.

Alpinpolizisten forderten umgehend einen Hubschrauber des Innenministeriums an und machten sich auf dem Gipfel der Schartwand selbst ein Bild der Lage.

Da das 2,5 Meter hohe und 200 Kilogramm schwere Glaskreuz in den vergangene Wochen extrem tiefen Temperaturen und starken Höhenwinden ausgesetzt war, könnte es am Sockel gebrochen sein. Aber auch eine Sachbeschädigung werde derzeit nicht ausgeschlossen, hieß es am Sonntag vonseiten der Polizei.

Das Kreuz war erst vor etwas mehr als sechs Jahren vom Salzburger Bergsteiger Roland Steiner nach dessen Ideen und Initiative gefertigt worden.

Es ist aus Verbundglas hergestellt worden. Erst im vergangenen Sommer wurden in den bayerischen Alpen hölzerne Gipfelkreuze zerstört, auch in Tirol gab es entsprechende Vorfälle.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.09.2018 um 01:52 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/schartwand-im-tennengebirge-raetsel-um-kaputtes-gipfelkreuz-503905

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