Chronik

Scheinverkäufe im Netz: Flachgauer sitzt wegen 32 Betrügereien in Haft

Der 29-Jährige richtete in einem Zeitraum von fast drei Jahren einen finanziellen Schaden von über 23.000 Euro an und wurde nun in Deutschland festgenommen.

Der Festgenommene ist in der Justizanstalt Puch-Urstein untergebracht. SN/robert ratzer
Der Festgenommene ist in der Justizanstalt Puch-Urstein untergebracht.

Kriminalbeamte des Salzburger Stadtpolizeikommandos konnten nach akribischen Ermittlungen einen 29-jährigen Flachgauer ausforschen, der 32 Betrügereien zwischen Februar 2016 und November 2019 begangen hat. Der gesuchte Beschuldigte richtete dabei in Österreich, Deutschland und Italien einen Schaden von mehr als 23.000 Euro an. Der Mann wurde per Europäischem Haftbefehl gesucht und im Februar im deutschen Dresden verhaftet. Inzwischen wurde er nach Salzburg ausgeliefert. Der Mann sitzt in der Justizanstalt Puch-Urstein in U-Haft.
Der 29-Jährige ist voll geständig. Stefan Hasler von der Pressestelle der Polizei: "Der Flachgauer hat sich widerrechtlich in Internet Kontodaten diverser Personen besorgt bzw. ergaunert. So buchte er etwa mit erschlichenen Daten eine Reise. Zudem hat er unter falschen Angaben und mit falschen Daten serienweise Scheinverkäufe im Internet getätigt. Er bot - zum Beispiel über willhaben.at - Wertgegenstände an, kassierte dafür, lieferte die Ware aber nie." Dem Mann droht ein Prozess wegen gewerbsmäßigen schweren Betrugs sowie Urkundenfälschung.

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