Chronik

Schießerei in Salzburg-Mülln: Bulgare am Kopf getroffen

In einer Wohnung in der Stadt Salzburg eskalierte am Dienstagabend ein Streit zwischen einem Bulgaren und einem Russen: Der Bulgare soll ein Messer gezogen haben, der Russe mehrere Schüsse aus der Gaspistole abgegeben haben. Der Bulgare wurde im Landeskrankenhaus behandelt.

Die Polizei stellte bei der Hausdurchsuchung einen Waffenkoffer sowie Munition für eine Gaspistole sicher. Die Waffe selbst (Symbolfoto) blieb verschwunden.  SN/robert ratzer
Die Polizei stellte bei der Hausdurchsuchung einen Waffenkoffer sowie Munition für eine Gaspistole sicher. Die Waffe selbst (Symbolfoto) blieb verschwunden.

In einer Wohnung in der Linken Altstadt in der Stadt Salzburg kam es am Dienstag gegen 20.30 Uhr zu einem Streit zwischen einem 22-jährigen Bulgaren und einem 38-jährigen Russen. Der Auslöser ist laut Polizeiangaben bislang nicht bekannt. Der 38-Jährige wird beschuldigt, im Zuge des Streits mehrere Schüsse mit einer Schreckschusspistole abgegeben zu haben. Der 22-jährige Bulgare wurde von einem Schuss am Kopf getroffen und im Landeskrankenhaus Salzburg erstversorgt.

Die beiden Männer wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt

Der 22-Jährige wird wiederum beschuldigt, den 38-Jährigen zuvor mit einem Messer bedroht zu haben. Der 38-Jährige erlitt keine Verletzungen. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Durchsuchung der Wohnung beim 38-Jährigen angeordnet. Die Polizisten fand einen Waffenkoffer sowie Munition für eine Gaspistole. Von der Waffe selbst fehlt jede Spur. Der 38-Jährige bestreitet, mit einer Gaspistole geschossen zu haben. Weitere Erhebungen laufen. Beide Männer werden auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

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