Chronik

Schlecht geplante Tour - Rettungsaktion für Alpinisten auf dem Donnerkogel

Zu einer Rettungsaktion für einen Bergsteiger mussten am Montag Einsatzkräfte in das salzburgisch-oberösterreichische Grenzgebiet ausrücken.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers barg den Alpinisten. SN/robert ratzer
Die Besatzung des Polizeihubschraubers barg den Alpinisten.

Am Montagvormittag gegen 9 Uhr war ein 37-jähriger Deutscher in Gosau (OÖ) zu einer Wanderung über den "Intersport-Klettersteig" auf den 2056 Meter hohen Großen Donnerkogel aufgebrochen. Vom Gosausee wanderte er die ersten 700 Höhenmeter über den markierten Wanderweg, anschließend stieg er in den Klettersteig mit dem Schwierigkeitsgrad C/D ein.

Nach Bewältigung der spektakulären "Himmelsleiter" konnte der 37-Jährige auf Höhe des Donnermandls wegen des hereinbrechenden Schneefalls und wegen Winds nicht mehr weiter. Per Handy setzte der Mann einen Notruf ab.

Der verständigte Polizeihubschrauber konnte den Bergsteiger am Zehn-Meter-Tau um 15 Uhr unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien und ins Tal bringen. An der Bergung waren der Polizeihubschrauber, zwei Polizisten und ein Bergretter beteiligt.

Aufgrund der schlechten oder nicht vorhandenen Tourenplanung kam es zu dieser Gefahrensituation des Bergsportlers, hieß es im Polizeibericht.

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