Chronik

Schmittentunnel in Zell am See ist ab Donnerstag wieder geöffnet

Der fünf Kilometer lange Tunnel war für Sanierungsarbeiten vier Wochen lang gesperrt. Am Mittwoch wurden letzte Checks und eine buchstäbliche Feuerprobe durchgeführt.

Mittwochvormittag im Schmittentunnel: Der Pinzgauer Straßenmeister Stefan Oberaigner nimmt mit seinen Kollegen letzte Tests im sanierten Schmittentunnel durch. "Der Schmittenunnnel hat jetzt 22 Jahre auf dem Buckel. Viele Ersatzteile waren für den gar nicht mehr lieferbar", erklärt er.

Vor der Freigabe für den Verkehr werden die 21 Notrufeinrichtungen noch einmal durchgecheckt. Auch die 21 Wasserhydranten, die Beleuchtung, die Verkehrszeichen, der Großlüfter und die vier Streuventilatoren, die für Ab- und Frischluft sorgen, müssen noch kontrolliert werden.

Johann Dygruber von der Schlosserei Brandauer hat mit einem Kollegen die 600 Kilogramm schwere, sanierte Wartungsöffnung mit einem Seilzug an die Decke befördert und mit Handwinden befestigt. Die elektrische Steuerung mit all ihren Lüftungskanälen wurde erneuert. Jetzt steht die buchstäbliche Feuerprobe an: "Mit zwei Mal 25 Liter Diesel-und Benzingemisch werden wir einen Brand auslösen. Wenn dann die Lüftung und die Ventilatoren funktionieren, können wir den Tunnel freigeben", erklärt Oberaigner.

Während der vierwöchigen Tunnelsperre sind 30 Prozent der Pinzgauer auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen. "Dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, auf die Öffis umzusteigen, haben wir jetzt beim Schmittentunnel gesehen. Und unser Ziel ist es, das öffentliche Verkehrssystem im Pinzgau insgesamt zu attraktiveren. Zum Beispiel mit einem Pinzgau-Ticket, mit dem man für 365 Euro im Jahr alle Öffis im Bezirk nutzen kann. Auch die Pinzgauer Lokalbahn wird bis Piesendorf und später bis Niedernsill taktverdichtet", verspricht Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP).

Quelle: SN

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