Chronik

Schnee und Kälte - der Winter zieht jetzt bis in den Flachgau

Warm anziehen, der Herbst geht ins Finale! Das Wochenende bringt Naturschnee bis in den Flachgau und genug Kälte in den Bergen für Beschneiungsanlagen.

Der erste Schnee in diesem Herbst erreicht auch den Flachgau. SN/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
Der erste Schnee in diesem Herbst erreicht auch den Flachgau.

Das bevorstehende erste Advent- und Lockdwon-Wochenende wird mit ziemlicher Sicherheit ein winterliches werden. Schon Donnerstagnacht gehen erste Regen- und bald auch Schneefälle nieder.

Im Flachgau werde es sogar am kältesten, sagt der Salzburger ZAMG-Meteorologe Christian Resch. Die Schneeflocken erreichen daher auch die am tiefsten gelegenen Regionen des Landes. "Großartige Mengen" werdenallerdings nicht zustandekommen, sagt Resch: "Vielleicht zwanzig bis dreißig Zentimeter und dann ist die Frage, wieviel davon überhaupt liegenbleibt."

Der vorausgesagte Wintereinbruch könnte jedoch auf den Bergen die äußeren Voraussetzungen für einen Skibetrieb schaffen. Die Liftgesellschaften dürfen ja trotz Lockdowns ihre Anlagen öffnen. Die Schneelage hat dies mit Ausnahme des Gletscherskigebietes Kitzsteinhorn in Kaprun jedoch noch nicht zugelassen.

Die Temperaturen sollen jedenfalls in 2000 Metern Höhe auf minus sechs Grad sinken. Für die technische Beschneiung sind Minusgrade auf jeden Fall erforderlich.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss Freitag bis Sonntag besonders auf höher gelegenen Straßen mit winterlichen Fahrbedingungen rechnen. Das gilt auch für einige Autobahnen, wie zum Beispiel die Tauernautobahn zwischen Salzburg und Kärnten.

Von einem durchgehenden und nachhaltigen Wintereinbruch möchte Meteorologe Resch derzeit nicht sprechen. Die Temperaturen würden eben der Jahreszeit entsprechen - mit Werten im tiefen einstelligen Bereich von zwei bis vier Grad. So soll es jedenfallsbis zum kommenden Mittwoch.

Die je nach Region sehr unterschiedliche Wetterlage am Wochenende ist eine gute Gelegenheit, die Prognosen der ZAMG-Profis mit eigenen Wetterbeobachtungen auf wettermelden.at zu unterstützen. Projektleiter Thomas Krennert: "Unser Messnetz erfasst das Wetter in Österreich rund um die Uhr sehr detailliert. Aber wo die Schneefallgrenze in den einzelnen Regionen exakt liegt und ob der Schnee nur auf Wiesen oder auch auf Straßen liegen bleibt, lässt sich nicht messen, hier helfen uns Meldungen aus der Bevölkerung sehr." Die Seite ist bewusst sehr einfach gehalten, der Download einer App ist nicht erforderlich.

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