Schneechaos

Lawinensprengung: Tauernautobahn wieder offen - Neuerliche Sperre möglich

Wegen einer Lawinensprengung musste die Tauernautobahn für knapp eine Stunde gesperrt werden. Mittlerweile rollt der Verkehr wieder.

Die Sprengung erfolgte per Knopfdruck.  SN/berthold schmid
Die Sprengung erfolgte per Knopfdruck.

Um einen Lawinenabgang auf die Tauernautobahn A10 vorzubeugen, musste die Asfinag am Freitagnachmittag bei Flachau eine kontrollierte Sprengung durchführen. Die Autobahn war deshalb ab 13.30 Uhr für rund eine Stunde komplett für den Verkehr gesperrt. Die Sprengung erfolgte aus Sicherheitsgründen. Am Samstag steht Urlauber-Schichtwechsel an.

Sprengmeister Franz Rettensteiner übernahm die Arbeiten. Die Sprengung erfolgte per Funk, gezündet wurde per Laptop. Sämtliche Ladungen zündeten. Von der Autobahn aus war davon nichts zu sehen - der Nebel war zu dicht. "Sollte es wirklich so viel schneien wie angekündigt, könnte es am Sonntag erneut eine kontrollierte Sprengung geben", sagt Rettensteiner. Die Autobahn müsste dann erneut gesperrt werden.

Hohe Lawinengefahr in Salzburg

Auf Bernhard Niedermoser, Leiter der Lawinenwarnzentrale, und seine Kollegen kommt am Wochenende viel Arbeit zu. Zirka 700 ehrenamtliche Mitglieder der 70 Lawinenwarnkommissionen sind im ganzen Land verteilt. Sie sind speziell ausgebildet und haben äußerst gute Ortskenntnisse. In einem Video des Landes fasst Niedermoser der aktuelle Lage zusammen:

Straßenmeistereien und Feuerwehren im Großeinsatz

Die Straßenmeistereien sind im Dauereinsatz. Wie die Arbeiter gegen die Schneemassen ankämpfen, lesen Sie hier. . .

Die Feuerwehren mussten in Schwarzach ein liegen gebliebenes Fahrzeug bergen. In Mittersill rückten die Florianijünger aus, um ein Dach von der starken Schneelast zu befreien. Einsätze gab es auch in Abtenau, Radstadt und Altenmarkt.

Aufgerufen am 19.01.2022 um 12:29 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/schneechaos-lawinensprengung-tauernautobahn-wieder-offen-neuerliche-sperre-moeglich-63514483

Drei Jahre in unseren Bergen abgetaucht

Drei Jahre in unseren Bergen abgetaucht

Otto Wächter heiratete im Jahr 1932 die obersteirische Industriellentochter Charlotte Bleckmann, eine ebenfalls überzeugte Nationalsozialistin, mit der er insgesamt sechs Kinder hatte und die ihrem Mann auch …

Schöne Heimat

Tiefblick auf Tenneck

Von Franz Miklis - Gipfelblick
18. Jänner 2022
vom aussichtsreichen Feuersengköpfl

Kommentare

Schlagzeilen