Chronik

Schräges Red Bull-Projekt: Schaukeln in 1800 Metern Höhe

125 Meter lange Leinen, vier Luftakrobaten, zwei Heißluftballone und eine Mega-Schaukel - das sind die Zutaten für ein abenteuerliches Projekt des Red Bull Skydive Teams.

Ein ungewöhnliches Projekt starteten im heurigen Sommer vier Sportler des Salzburger Getränkevermarkters Red Bull: Sie befestigten auf einem Heißluftballon eine 125 Meter lange Schaukel und schaukelten in bis zu 2000 Metern Seehöhe von einem Ballon zum anderen. Heute, Donnerstag, hat das Unternehmen erste Bilder veröffentlicht.

Nach einigen Versuchen im Waldviertel gelang das Vorhaben mit einer Seillänge von 125 Metern über österreichischem Terrain. Noch ist nicht klar, ob das Projekt "Mega Swing" damit einen Rekord darstellt, das werde zurzeit geprüft. "Du hast eine Beschleunigung in eine andere Richtung, so wie man es von einem normalen Base- oder Fallschirmsprung nicht kennt. Du springst runter, fällst und wartest auf den Moment, wo du Druck auf das Brett bekommst. Dann geht es nach ein paar Sekunden nach vorne, mit einer unmotorisierten Beschleunigung, die ein unglaublich feines Gefühl auslöst. Ich kann mich an keinen freien Fall erinnern, der solche verschiedenen Bewegungsmuster zeichnen kann", berichtete Ideengeber Dominic Roithmair.

Gemeinsam mit ihm haben noch Georg Lettner, Marco Waltenspiel und Marco Fürst das Projekt verwirklicht. Sie waren alle mit einem Fallschirm ausgerüstet, denn während des Schaukelns erfolgte dann der Absprung. Marco Waltenspiel: "Jeder kennt das vom Schaukeln am Spielplatz. Man schaukelt so fest, wie es geht, und springt weg. Und das wollten wir im großen Stil machen."

Zwei Heißluftballone so perfekt auszutarieren, damit die 125 Meter langen Leinen der Mega Swing gespannt sind, war für die Crew eine Herausforderung. Zudem brauchte das Vorhaben optimale Wetterbedingungen und zwei Piloten, die ihr Handwerk verstehen, um die beiden Ballone im richtigen Abstand zu halten. "Wenn das Seil perfekt gespannt ist, so dass man schön nach vorne abzischt, dann ist es perfekt", sagt Marco Waltenspiel.

Quelle: SN

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