Chronik

Schüler testeten Rauschbrille am Oberalmer Winklhof

Die Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof möchte das Zertifikat "Gesunde Schule" erlangen.

Mit der Rauschbrille durch einen Parcours, Messung der Eigenschutzzeit beim Sonnenbaden, Ernährungsrätsel, Reaktionsspiele, Diskussionen zum Medienkonsum, Messung der Wirbelsäule mit der MediMouse, den ökologischen Fußabdruck berechnen und vieles mehr stand auf dem Programm der Aktionstage an der Fachschule Winklhof in Oberalm. Warum ? "Wir möchten das Zertifikat der gesunden Schule erlangen und dafür braucht es unter anderem einen Aktionstag", so Georg Springl, Direktor der Schule.

Sozialversicherung der Bauern unterstützt die "Gesunde Schule"

Gemeinsam mit Hedwig Kammerstätter von der Sozialversicherung der Bauern (SVB) gab er bereits vor einem Jahr den Startschuss für die "Gesunde Schule" . Kammerstätter ist Gesundheitsförderin für das Bundesland Salzburg und betreut noch einige andere landwirtschaftliche Schulen. Österreichweit gibt es gerade 40 Schulen, die das Zertifikat der "Gesunden Schule" erlangen möchten.

"Bevor wir die gesunde Schule in Angriff nehmen, ist es sehr wichtig, dass mehr als drei Viertel der Lehrer für dieses Projekt sind. Immerhin ist das ein ziemlicher Aufwand und die Lehrer müssen einerseits alle an einem Strang ziehen, andererseits vieles in ihrer Freizeit erledigen."

Dreiviertel der Lehrer müssen für das Projekt sein

Zu den Aufgaben der Lehrer gehören: Gesundheitskonferenzen, die Analyse der Ist-Situation, die Ausarbeitung und Auswertung von Fragebögen und auch die Erarbeitung von Maßnahmen, die zur Entstehung und Entwicklung einer gesunden Schule beitragen.

"Wir arbeiten ganzheitlich. Das heißt: Lehrer, Schüler und auch Eltern werden in den Prozess eingebunden. Außerdem geht es nicht nur um das Thema Ernährung, sondern auch um Bewegung, Sport und auch die seelische Gesundheit, die eine wichtige Rolle im Leben eines jeden spielt."

Unterschiedliche Maßnahmen werden erarbeitet

Wie sehen solche Maßnahmen aus, die gesetzt werden? "Das kann von der Errichtung einer Chill-out-Zone bis hin zum Vortrag über Alkoholmissbrauch gehen. Je nachdem, was die jeweilige Schule individuell benötigt und welche Wünsche auftreten", so Kammerstätter. Dafür gibt es auch Förderungen von mehreren Seiten, unter anderem von der SVB.

Springl betont, dass die Eltern - unabhängig vom Projekt der gesunden Schule - sowieso immer in das Schulgeschehen eingebunden wären, es aber trotzdem Ziel sei, dass die Schüler das Gelernte nach Hause tragen und dort anwenden.

Die 17-jährige Michaela aus der dritten Klasse schwärmt vom Projekt: "Mir gefällt, dass man viel lernt. Am interessantesten fand ich die Messung der Wirbelsäule, das Thema Sonne und auch den CO2-Ausstoß, den Lebensmitteltransporte verursachen. Die Rauschbrille war zwar lustig, aber sie kann keinen echten Rausch vortäuschen." Auch Maria Buchegger, stellvertretende Leiterin des Lehrerteams, ist von dem Projekt begeistert.

Aufgerufen am 22.11.2019 um 03:12 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/schueler-testeten-rauschbrille-am-oberalmer-winklhof-78068236

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