Chronik

Schüsse im Hans-Lechner-Park: Zwei Italiener stehen jetzt vor den Geschworenen

Neben Drogenhandel wird dem mutmaßlichen 32-jährigen Schützen versuchter Mord angelastet. Mitangeklagt - wegen "versuchten Mordes als Beteiligter" - ist auch ein 23-jähriger Italiener.

Im Hans-Lechner-Park wurde am 14. August 2018 gegen 22 Uhr ein 36-jähriger Serbe niedergeschossen.  SN/fmt/wolfgang moser
Im Hans-Lechner-Park wurde am 14. August 2018 gegen 22 Uhr ein 36-jähriger Serbe niedergeschossen.

Die Bluttat sorgte für enormes Aufsehen: Am 14. August 2018 war ein 36-jähriger Serbe im Hans-Lechner-Park in Salzburg-Schallmoos durch drei Revolverschüsse in Bauch, Schulter und Unterschenkel niedergestreckt worden. Das Opfer überlebte nur knapp. Im Hintergrund der Bluttat standen offenbar Drogengeschäfte.

Am kommenden Montag und Dienstag muss sich nun der mutmaßliche Schütze, ein 32-jähriger Italiener, wegen versuchten Mordes in Salzburg vor einem Geschworenengericht (Vorsitz: Günther Nocker) verantworten. Der 31-Jährige - ihm wird auch Drogenhandel angelastet - wird von RA Leopold Hirsch verteidigt.

Bemerkenswert: Mitangeklagt wegen "Mordversuchs als Beteiligter" ist auch ein 23-jähriger Italiener. Der 23-Jährige habe nicht nur ebenfalls mit Kokain gedealt, sondern sei laut Anklage bei den Schüssen im Park direkt dabei gewesen und habe den Schützen "zumindest psychisch unterstützt". Sein Verteidiger RA Hermann Bogensperger dazu: "Mein Mandant weist diesbezüglich jede Schuld von sich. Die Anklageschrift bleibt schuldig, worin dieser angebliche Tatbeitrag konkret liegen soll."

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