Chronik

Schule in Großarl wegen Gasgeruchs evakuiert: 24 Schüler in Behandlung

Dämpfe gingen von einem Bodenanstrich bituminöser Basis aus, der im Zuge von Bauarbeiten aufgebracht worden war. Die Feuerwehr brachte Schüler und Personal der Neuen Mittelschule in Sicherheit.

Die Feuerwehr belüftete die Schule. SN/ff großarl
Die Feuerwehr belüftete die Schule.

"Wir sind alarmiert worden, einen Raum auszulüften", sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Hettegger. 13 Einsatzkräfte aus Großarl und vier aus Pfarrwerfen, die mit einem Großraumlüfter anrückten, waren an Ort und Stelle. Der starke Gasgeruch, der sich kurz nach elf Uhr ausbreitete, veranlasste die Feuerwehr zu handeln. "Wir haben entschieden, die Schule zu evakuieren." Rund 200 Schüler und 30 Lehrer der Neuen Mittelschule wurden aus dem Gebäude in die Turnhalle der Volksschule gebracht.

Das Rote Kreuz rückte mit vier Fahrzeugen an. Laut Angaben der Retter mussten 24 Kinder wegen Übelkeit und Kopfschmerzen behandelt werden. Jene Schüler, bei denen leichte Vergiftungserscheinungen aufgetreten sind, wurden in einem Klassenzimmer "abseits der Gefahrenstelle" versorgt und ihre Vitaldaten kontrolliert, wie Kofler vom Roten Kreuz St. Johann schilderte. Ein Großteil der betroffenen Schüler habe die Schule bereits verlassen können, ihre Angehörigen seien informiert worden.

Der Sprengelarzt ging nicht davon aus, dass Schüler im Krankenhaus behandelt werden müssen. Gesundheitliche Folgen seien auszuschließen.

Der Unterricht wurde zumindest am Montag nicht mehr aufgenommen. "Die Schule wird heute nicht mehr freigegeben", sagte Einsatzleiter Hettegger.

Quelle: SN

Aufgerufen am 19.10.2019 um 08:53 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/schule-in-grossarl-wegen-gasgeruchs-evakuiert-24-schueler-in-behandlung-67440832

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