Chronik

Schulen wussten nichts von ihrem radioaktiven Gestein

Thomas Neff von der Plattform gegen Atomgefahren entdeckte das Material zufällig in einer Salzburger Schule und informierte das Land.

In einigen Salzburger Schulen dürften die radioaktiven Mineralien schon jahrzehntelang unbemerkt in den Sammlungen verstauben. Da die nötigen Sicherheitsabstände eingehalten wurden, bestand aber keine Gefahr, so Gerd Oberfeld von der Landessanitätsdirektion.

Dass das radioaktive Material entdeckt wurde, ist einem Zufall und Thomas Neff von der Plattform gegen Atomgefahren (Plage) zu verdanken. Er ist von einem Gymnasium in der Stadt Salzburg eingeladen worden, einen Vortrag über Radioaktivität im Alltag zu halten. Zur Demonstration der Radioaktivität nahm er seinen Geigerzähler und eine alte Armbanduhr mit. Diese im doppelten Sinne strahlenden Uhren enthielten bis in die 1960er-Jahre Radium in den selbstleuchtenden Zahlen und Zeigern. Das machte ein Ablesen der Zeit auch bei Dunkelheit möglich.

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