Chronik

Shanghai spendete 21.000 Schutzmasken an die Stadt Salzburg

Der Salzburger Ex-Bürgermeister Heinz Schaden und seine Ehefrau fädelten die Lieferung ein. Sie soll in den nächsten Tagen eintreffen.

Tausende Schutzmasken aus Shanghai sollen bei den Engpässen in Salzburg helfen. SN/APA/BARBARA GINDL
Tausende Schutzmasken aus Shanghai sollen bei den Engpässen in Salzburg helfen.

Die Stadt Shanghai hat ihrer österreichischen Partnerstadt Salzburg 3.000 medizinische und 18.000 reguläre Schutzmasken für Ärzte, Pfleger und Patienten der Landeskliniken zur Verfügung gestellt. Auch die Kosten für die Luftfracht nach Wien wurden von der chinesischen Millionenstadt übernommen.

Salzburgs Ex-Bürgermeister nutzte guten Kontakt zu China

Arrangiert haben die Lieferung übrigens der frühere Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden und seine Frau Jianzhen.

Schaden, der nach einer Verurteilung im Salzburger Finanzskandal derzeit den unbedingten Teil seiner Strafe mit einer Fußfessel verbüßt, ist seit 2013 mit der gebürtigen Chinesin verheiratet. Seine Frau leitet bereits seit 2002 das China-Verbindungsbüro von Stadt und Land Salzburg. "Wir haben von Mitarbeitern der Landeskliniken von Engpässen bei der Schutzausrüstung erfahren und überlegt, wie wir unsere guten Kontakte nützen können", sagte der Ex-Bürgermeister.

Das Ehepaar Schaden pflegt seit vielen Jahren enge Freundschaften in China. "Meine Frau hat dann bei der Städtepartnerschaft in Shanghai nachgefragt. Die haben sofort reagiert und die Masken gespendet." Das Angebot sei dann an die Landesklinken weitergeleitet worden. Wie ein Sprecher der Stadt Salzburg am Montag zur APA sagte, werde sich der amtierende Bürgermeister Harald Preuner mit einem Dankesschreiben bei der Stadt Shanghai bedanken. Die Ware soll bereits heute oder in den nächsten Tagen in Salzburg eintreffen.

Quelle: SN, Apa

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