Chronik

Sie schenkt ihren Gästen ein Lächeln

Anna Breitfuß ist Lehrling an der Rezeption des Hotels Schörhof in Saalfelden und erste freundliche Adresse für die Gäste des Hauses.

Anna Breitfuß ist immer freundlich und sie mag den Kontakt mit den Menschen. Bild: privat SN/sw/privat
Anna Breitfuß ist immer freundlich und sie mag den Kontakt mit den Menschen. Bild: privat

Anna Breitfuß liebt es, wenn was los ist im Hotel. "Dann hast immer was zu tun, und es wird mir nicht fad", sagt die 18-jährige Saalfeldenerin. Seit September 2020 ist sie Lehrling an der Rezeption des Hotels Schörhof in Saalfelden. Zur Zeit ist im Familienbetrieb ein Lehrling an der Rezeption und einer in der Küche. Anna Breitfuß ist im zweiten Lehrjahr eingestiegen. Davor hat sie die landwirtschaftliche Fachschule in Bruck abgeschlossen. "In der dritten Klasse hatten wir das Fach ,Rezeption', da habe ich schon gemerkt, dass mir das taugt", sagt sie. Dass sie mit Menschen "gut kann", hat sie auch "beim Skilehrern" bemerkt. Wenn sie frei hat, geht sie meistens auf die Piste - sie hat die Saisonkarte - in Leogang, auf der Schmitten und dem Kitzsteinhorn.

Auf der Piste und hinter dem Empfangstresen

"Dieses Jahr bin ich wegen Corona nicht als Skilehrerin aktiv." Seit drei Jahren steht sie mit Ski-Anfängern auf den Pisten, "kürzlich habe ich in Bruck den Anwärter gemacht", sagt sie.

Von wenig Kontakt mit Menschen kann sie in ihrem Hauptberuf als Rezeptionistin nicht klagen. "Ich rede gerne mit den Leuten", sagt sie. Nicht immer sei ihr das so leicht gefallen, denn zu Beginn war sie eher schüchtern und ruhig.

Ihre Stärke ist die Freundlichkeit, und das kommt allen, aber besonders den Gästen des Hauses zugute. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Kathi ist sie für die Anliegen derer zuständig. Schöne Erlebnisse gibt es immer wieder, wie sie sagt. Und wenn's einmal recht stressig wird, dann "atme ich fest durch und schaue , dass ich wieder einen ruhigen Kopf und einen guten Überblick bekomme", sagt sie.

Zur Zeit ist die junge Frau in Kurzarbeit, arbeitet 16 Stunden in der Woche im Betrieb, "wo ich mich sehr wohl fühle und alle voll nett sind". Das Arbeiten ginge ihr ab, betont sie. Zudem geht ihr zur Zeit auch der Kontakt zu Oma und Opa ab, die sie nicht besuchen darf. Auch das Fortgehen vermisst sie, und "dass ich meine Freunde nicht mehr sehe".

Zwei Jahre dauert ihre Lehre insgesamt, und im Block wird sie die Berufsschule in Obertrum besuchen. "Ich hoffe, dass ich in die Berufsschule gehen kann und kein Homeschooling habe."

Für die Zukunft hat sie einige Wünsche: "Ich würde gerne ins Ausland gehen, einmal die Welt anschauen - in die Schweiz oder nach Amerika, auch zum Englischlernen. Und vielleicht habe ich auch eine Familie und bekomme einmal Kinder."

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