Chronik

Silvester: Relativ ruhige Nacht im Bundesland Salzburg

Die Silvesternacht ist für die Einsatzkräfte in Salzburg verhältnismäßig ruhig verlaufen. In der Landeshauptstadt ist es in den frühen Morgenstunden aber zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen. Und im Pinzgau verhinderte die Feuerwehr einen drohenden Wohnhausbrand.

Die Silvesternacht in der Stadt Salzburg: Nachher muss aufgeräumt werden.  SN/fmt
Die Silvesternacht in der Stadt Salzburg: Nachher muss aufgeräumt werden.

Die Landeskliniken berichteten am Montag von keinen gröberen Verbrennungen oder Verletzungen. In der Landeshauptstadt ist es in den frühen Morgenstunden aber zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen. Im Flachgau musste die Feuerwehr ausrücken, nach dem Silvesterraketen Thujen-Hecken in Brand gesteckt haben.

Wegen der unvorsichtig verschossenen Feuerwerkskörper standen die Feuerwehren Bürmoos und Lamprechtshausen zum Jahreswechsel gleich vier Mal im Einsatz. Die Brände konnten aber jeweils schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Aggressive Nachtschwärmer beschäftigten die Polizei

Mit aggressiven Nachtschwärmern musste sich hingegen die Polizei beschäftigen. In den frühen Morgenstunden des 1. Jänners versetzte ein 25-jähriger Deutscher in einem Lokal in der Salzburger Altstadt einem Security-Mitarbeiter einen Kopfstoß und verletzte diesen. Ungefähr zur selben Zeit gingen in Salzburg-Gnigl drei junge und offensichtlich stark betrunkene Afghanen aufeinander los. Als Polizisten einschritten, wurde ein Beamter durch Tritte verletzt.

In einem Lokal in Wagrain (Pongau) verletzten zwei 28-jährige dänische Urlauber nach einem Streit zuerst ein Ehepaar aus Österreich und dann einen Einheimischen. Als sich das Duo gegenüber der Polizei ausweisen sollte, attackierte einer der Männer die Beamten. Der renitente Urlauber wurde in Verwahrung genommen.

Feuerwehr verhinderte möglichen Großbrand in Kaprun

Und in Kaprun (Pinzgau) konnten Feuerwehrleute am Silvesterabend einen drohenden Großbrand verhindern. Am Balkon eines Mehrparteienhauses war durch einen technischen Defekt bei einem Elektrogerät ein Feuer ausgebrochen. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Ein Passant alarmierte die Einsatzkräfte, die mit schwerem Atemschutz ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung und das Gebäude verhindern konnten. Der Mieter war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause.

Quelle: APA

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