Chronik

Silvester - verhältnismäßig ruhige Nacht in Salzburg

Die Silvesternacht ist in Salzburg nach vorläufiger Bilanz für die Einsatzkräfte weitgehend ruhig verlaufen.

Schon schön: Silvester in der Stadt Salzburg. SN/Copyright by: FRANZ NEUMAYR Pres
Schon schön: Silvester in der Stadt Salzburg.

Laut den Ärzten der Landeskliniken (SALK) sorgte vor allem die unsachgemäße Benutzung von Raketen und Böllern - oft in Verbindung mit übermäßigem Alkoholkonsum - für die meisten Verletzungen.

23 Patienten mussten aufgrund von Verbrennungen an Händen oder im Gesicht behandelt werden.

Patienten mit Knalltraumen würden erst im Laufe des Neujahrstages und die Tage darauf in die HNO-Ambulanz, hieß es aus dem Krankenhaus.

Höchstwert: Drei Promille

Auf der Akut-Station der Christian-Doppler-Klinik wurden in der Nacht 17 Patienten aufgrund übermäßigen Zuspruch zum Alkohol aufgenommen. Der Promillehöchstwert lag bei drei Promille, der Durchschnittswert bei zwei Promille. Die Patienten konnten nach ihrer Ausnüchterung wieder entlassen werden.

Not-OP nach Messerstecherei

Bei einer heftigen Auseinandersetzung in der Silvesternacht in Ainring (Bayern) ist eine 55-jähriger Deutscher durch Messerstiche schwer verletzt worden. Der Mann wurde im Landeskrankenhaus Salzburg notoperiert und liegt nun auf der Intensivstation. Sein Zustand ist stabil. Und während im Vorjahr besonders in der Stadt Salzburg die Fäuste in der Silvesternacht offenbar recht locker saßen, meldete die Polizei am Sonntag kaum nennenswerte Raufereien.

(APA)

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