Chronik

Skitouren-Ratgeber: "In zehn Schritten zum Gipfelglück"

Ein Ratgeber für Skitouren-Einsteiger ist pünktlich zur beginnenden Wintersaison erschienen.

Skitouren-Ratgeber: "In zehn Schritten zum Gipfelglück" SN/gerald stoiber
Trendsport Skitour.

In seinem Buch "Skitouren: In 10 Schritten zum Gipfelglück" beantwortet Autor Ole Zimmer grundsätzliche Fragen - vom passenden Material über die Touren-Planung, den funktionell gepackten Rucksack und die Gefahren im Gelände. Ein "Hütten-Knigge" gibt Tipps für ein konfliktfreies Miteinander auf engem Raum.

Immer mehr Skifahrer schnallen sich die Felle unter die Bretter und "erarbeiten" sich den Gipfel selbst. Viele genießen die Tour als einzigartiges Naturerlebnis. Bereits an diesem Wochenende waren nach heftigen Schneefällen zahlreiche Tourengeher in Salzburgs Bergen unterwegs. Auch einige Lifte gingen schon in Betrieb - nicht nur im Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn in Kaprun, sondern auch beispielsweise am Resterkogel am Pass Thurn und am Asitz in Leogang.

Bei seinen Recherchen für sein neues Buch arbeitete der 39-jährige Münchner Journalist - er ist selbst leidenschaftlicher Skifahrer und Tourengeher - mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern und dem Salzburger Veranstalter Skitourenwinter.at zusammen. Der Autor verfasste eine unterhaltsame, kompakte und verständliche Bedienungsanleitung speziell für Einsteiger. Er wolle mit dem 144 Seiten starken, mit zahlreichen Bildern versehenen Buch "Lust auf Skitouren machen, auch im Salzburger Land", erzählte der Autor, der seit 18 Jahren auch in Neukirchen am Großvenediger lebt und arbeitet, im APA-Gespräch. Von den rund 150 Fotos sind auch Touren in den Regionen Bad Gastein, Uttendorf/Weißseegletscher, Zell am See - Kaprun, Dachstein-West und am Großvenediger abgebildet. Fokus auf Vor- und Nachteile Der Autor beleuchtet den Skitouren-Trend in all seinen Facetten. "Immer mehr Wintersportler entdecken die ursprünglichste Form des Skifahrens für sich. Sport treiben, die Natur genießen, über den Dingen schweben und sich am Ende mit einer epischen Abfahrt belohnen - das ist die wirkliche Freiheit der Berge abseits des Trubels. Man darf sich aber nicht in Sicherheit wiegen lassen. Wichtig ist der Respekt vor der Natur und das Erkennen der eigenen Grenzen. Wer auf den Berg geht, begibt sich in Gefahr. Man muss sich vorsichtig herantasten."

Das Fachwissen von Skitouren-Profis spiegelt sich in dem Ratgeber wieder. Der Autor erläutert Aufstiegs- und Abfahrtstechniken, widmet sich eingehend dem Thema Lawinen- und Geländekunde und illustriert 14 Übungen für Zuhause, um fit für die Tour zu sein. Für all jene, die Touren auf Skipisten unternehmen, listet er "zehn Gebote für den Pistenfrieden" auf. "Auch wenn es kleinlich klingt: Zahlen Sie unbedingt die Parkgebühren", lautet sein eindringlicher Rat. Er mahnt auch zu Rücksicht und Respekt auf den Hütten. Was braucht der Alpinist alles für eine gute Nacht, wie kann das Miteinander auf engem Raum funktionieren? Zehn Regeln organisieren das Zusammenleben. Zimmer: "Allein der Deutsche Alpenverein verbucht auf seinen Hütten rund 700.000 Übernachtungen jährlich. Das funktioniert nur, wenn sich jeder angemessen verhält und die Eigenarten der Anderen erträgt. Wer um vier Uhr früh in Plastiksäcken wühlt oder gar das Licht anschaltet, macht sich keine Freunde."

Quelle: APA

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