Chronik

Sozialleistungsbetrug: "Wir prüfen jeden Verdacht"

Wie ist es möglich, dass der Polizei nach nur einem halben Jahr bereits 62 Fälle vorliegen? Die Stadt Salzburg hat bereits auf zwei Kontrollore aufgestockt.

Die Mitarbeiter im Sozialamt würden jeden Verdacht melden, sagt die Sozialstadträtin.  SN/APA (Symbolbild)/BARBARA GINDL
Die Mitarbeiter im Sozialamt würden jeden Verdacht melden, sagt die Sozialstadträtin.

Seit Jahresbeginn hat die Polizei eine Sonderkommission zu Sozialleistungsbetrügern eingerichtet. Am Freitag hat diese Task Force eine erste Bilanz gezogen: 62 Fälle mit einer Schadenssumme von einer Million Euro.

Darunter finden sich haarsträubende Beispiele: Mindestsicherungsbezieher, die sich im Heimatland eine Schönheits-OP leisten, oder mit einem Mercedes bei der Polizei vorfahren. Asylbewerber, die im Ausland Geld aus dem österreichischen Sozialsystem kassieren. Mehrfachverwendungen von E-Cards. Oder Saisonarbeitskräfte, die Arbeitslosengeld beziehen, obwohl sie nach der Saison wieder weg sind.

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 08:27 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/sozialleistungsbetrug-wir-pruefen-jeden-verdacht-74102401