Chronik

St. Johann: Rekordbesuch in der Liechtensteinklamm

Die Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau erfreut sich ungebrochen starker Beliebtheit. Vergangenes Jahr passierten 189.594 Besucher die Drehkreuze.

St. Johann: Rekordbesuch in der Liechtensteinklamm SN/oczlon
Die Liechtensteinklamm.

Franz Huttegger, Verantwortlich seitens der Stadt für diese Sehenswürdigkeit, zeigt sich hoch erfreut. Denn, zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es "nur" 104.260 gewesen. Das bedeutet ein Plus von 80 Prozent. In Österreich ist das Pongauer Ausflugsziel damit klar die Nummer eins was die Besucherzahlen von touristisch erschlossene Schluchten angeht. Die Liechtensteinklamm ist täglich bis Ende Oktober geöffnet.

Daten & Fakten

300 Meter tief hat sich die Großarler Ache während der letzten Eiszeit vor dem Abfall in das Salzachtal in den Berg gefressen. Eine 4000 Meter lange atemberaubende Schlucht ist daraus geworden. Etwa 1000 Meter davon sind für die Besucher zugänglich. Am Ende davon befindet sich der berühmte Wasserfall.

Schon 1875 versuchten Mitglieder des Pongauer Alpenvereins, die Liechtensteinklamm begehbar zu machen. Weil das Geld nicht reichte, wurden die Arbeiten eingestellt. Fürst Johann II. von Liechtenstein, der im nahen Großarltal eine Jagdwirtschaft betrieb, rettete das Vorhaben. Er spendete 600 Gulden, sodass der Ausbau abgeschlossen werden konnte. Als Dank für diese großzügige Gabe wurde die Klamm nach dem Namen des Fürsten benannt.

1924 wurde am Eingang der Klamm das erste Gasthaus errichtet - und 2012 durch einen Neubau ersetzt. Um die Liechtensteinklamm ranken sich viele Mythen und Sagen. Eine davon ist, dass der Teufel dorthin die heißen Quellen des Gasteinertales ableiten wollte, was ihm aber nicht gelang.

Quelle: SN

Aufgerufen am 24.09.2018 um 01:34 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/st-johann-rekordbesuch-in-der-liechtensteinklamm-1165465

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